Eine Operation beim Hund kostet schnell vierstellig. Die OP-Versicherung übernimmt Eingriff, Narkose und Nachsorge, damit Du im Ernstfall über die Behandlung entscheidest und nicht über die Rechnung.
Jetzt OP-Schutz prüfen lassenDie OP-Versicherung ist der schmale Bruder der Tierkrankenversicherung. Sie zahlt alles rund um einen chirurgischen Eingriff: die Voruntersuchung, die Narkose, die Operation selbst, das Material und die Nachbehandlung samt Verbandwechseln und Fäden ziehen. Was sie nicht zahlt, sind Impfungen, Wurmkuren, Zahnsteinentfernung und die normale Sprechstunde beim Tierarzt.
Der Beitrag liegt dadurch deutlich unter dem einer Vollversicherung. Für viele Halter ist das die richtige Abwägung: Der Routinebesuch mit siebzig Euro tut nicht weh, die Magendrehung um drei Uhr nachts schon.
Seit der Novelle der Gebührenordnung für Tierärzte im November 2022 sind die Preise spürbar gestiegen. Der einfache Satz wurde angehoben, im Notdienst kommt eine gesetzlich festgelegte Gebühr obendrauf, und Kliniken rechnen regelmäßig mit dem zwei- bis vierfachen Satz ab. Genau dieser Faktor entscheidet, ob Deine Rechnung am Ende voll erstattet wird.
Die Beiträge liegen dicht beieinander, die Bedingungen nicht. Diese Punkte entscheiden, was am Ende erstattet wird.
Der eigentliche Eingriff ist selten der größte Posten. Narkose, Überwachung, Implantate und Nahtmaterial machen bei einer Kreuzband-OP oft die Hälfte der Rechnung aus.
Röntgen, Ultraschall und Blutbild vor dem Eingriff gehören in guten Tarifen dazu. In schwachen Tarifen zahlst Du sie selbst.
Verbandwechsel, Fäden ziehen und Kontrollen laufen mit, allerdings nur innerhalb einer Frist. Marktüblich sind dreißig Tage, gute Tarife geben Dir neunzig.
Bleibt Dein Tier über Nacht, kostet der Klinikaufenthalt eigenes Geld. Prüfe, ob Tagessätze mitversichert sind.
Kein Netz, keine Zuweisung. Du gehst zu dem Tierarzt, dem Du vertraust, auch in die Spezialklinik zwei Städte weiter.
Der Faktor der Gebührenordnung ist der wichtigste Hebel im Vertrag. Zwischen zweifachem und vierfachem Satz liegt bei einer großen Operation ein vierstelliger Betrag.
Nachts, am Wochenende und an Feiertagen fällt eine gesetzlich festgelegte Notdienstgebühr an, dazu ein erhöhter Satz. Der Ernstfall passiert selten dienstags um zehn.
Wird kastriert, weil ein Tumor oder eine Gebärmuttervereiterung vorliegt, ist das eine medizinisch notwendige Operation. Manche Tarife schließen sie trotzdem aus.
Fünf Punkte, an denen Halter am häufigsten hängen bleiben.
Was vor Vertragsbeginn bekannt war, ist ausgeschlossen. Beim Hund mit bekannter Hüftdysplasie zahlt kein Anbieter später die Hüfte. Deshalb ist der Abschluss im Welpenalter die günstigste Entscheidung.
Nach dem Unfall greift der Schutz sofort, bei Krankheiten erst nach dreißig Tagen. Die Magendrehung am zwanzigsten Tag zahlst Du selbst.
Manche Tarife deckeln die Erstattung, etwa auf 3.000 Euro im Jahr. Bei zwei Eingriffen in einem Jahr ist die Grenze schneller erreicht, als man denkt.
Zwanzig Prozent Selbstbehalt klingen harmlos. Bei einer Rechnung über 2.400 Euro sind es 480 Euro, die Du an der Kasse legst.
Bei kurznasigen Rassen schließen einzelne Anbieter Eingriffe an den Atemwegen aus, bei großen Rassen die Gelenke. Das steht selten auf der ersten Seite.
Die Spannen folgen der Gebührenordnung für Tierärzte und veröffentlichten Kostenbeispielen von Kliniken. Ob der untere oder der obere Wert auf Deiner Rechnung steht, entscheidet vor allem der Satz, mit dem abgerechnet wird.
Lotte ist vier, ein Labrador, und springt beim Spielen unglücklich vom Hang. Am nächsten Morgen belastet sie das Hinterbein nicht mehr. Diagnose in der Klinik: Riss des vorderen Kreuzbands, eine Operation ist unumgänglich.
Sechs Punkte, die wir in jedem Angebot prüfen, bevor wir es Dir vorlegen.
Die Fragen, die uns Hundehalter zur OP-Versicherung am häufigsten stellen.
Alles, was zum chirurgischen Eingriff gehört: Voruntersuchung mit Röntgen und Blutbild, Narkose und Überwachung, die Operation selbst, Material und Implantate, den Klinikaufenthalt und die Nachbehandlung innerhalb der vereinbarten Frist. Nicht bezahlt werden Impfungen, Wurmkuren, Zahnsteinentfernung und der normale Sprechstundenbesuch.
Die Tierkrankenversicherung zahlt zusätzlich die ambulante Behandlung, also jeden Tierarztbesuch, Medikamente und Diagnostik ohne Operation. Sie kostet dadurch etwa das Doppelte bis Dreifache. Die OP-Versicherung deckt nur den teuersten Fall ab, dafür günstig.
Bei einer reinen Vorsorgekastration nicht, das ist kein Krankheitsfall. Wird kastriert, weil eine Gebärmuttervereiterung, ein Tumor oder eine Hodenerkrankung vorliegt, ist es eine medizinisch notwendige Operation und wird erstattet. Einzelne Tarife schließen die Kastration trotzdem aus, das prüfen wir vorab.
Die Gebührenordnung für Tierärzte legt für jede Leistung einen einfachen Satz fest. Je nach Aufwand, Tageszeit und Schwierigkeit darf der Tierarzt bis zum vierfachen Satz abrechnen, im Notdienst ist der erhöhte Satz die Regel. Ein Tarif, der nur bis zum zweifachen Satz erstattet, lässt Dich bei einer Nachtoperation auf einem großen Teil der Rechnung sitzen.
Für einen jungen, mittelgroßen Hund liegen die Beiträge marktüblich zwischen 15 und 35 Euro im Monat. Rasse, Alter, Selbstbeteiligung und der erstattete Satz bestimmen die Höhe. Bei großen Rassen und bei kurznasigen Hunden liegt der Beitrag deutlich darüber.
Die meisten Anbieter nehmen Hunde bis zum fünften Lebensjahr auf, einzelne bis zum achten. Danach bleibt oft nur ein Tarif mit hoher Selbstbeteiligung. Wer im Welpenalter abschließt, zahlt am wenigsten und hat keine Vorerkrankungen im Vertrag.
In der Regel innerhalb Europas für Aufenthalte bis zu zwölf Monaten. Die genaue Dauer und die Länderliste stehen in den Bedingungen, das prüfen wir für Deine Reisegewohnheiten mit.
Nichts. Wir sind ungebundener Makler und werden über die Courtage des Versicherers vergütet. Wenn wir Dir nach der Prüfung von einem Abschluss abraten, gilt das genauso.
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