Bei der Diagnose einer versicherten Erkrankung zahlt die Dread-Disease-Versicherung eine einmalige Summe aus, frei verwendbar und unabhängig davon, ob Du weiterarbeiten kannst.
Jetzt meine Absicherung berechnen lassenDie Dread-Disease-Versicherung, im Deutschen auch schwere Krankheiten Vorsorge genannt, zahlt eine vertraglich vereinbarte Kapitalsumme, sobald eine der aufgeführten Erkrankungen diagnostiziert und in der geforderten Schwere bestätigt ist. Ob Du danach arbeitest oder nicht, spielt für die Leistung keine Rolle.
Typisch versichert sind Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenversagen, Multiple Sklerose und die Notwendigkeit einer Organtransplantation. Der Katalog reicht je nach Anbieter von einem Dutzend bis über fünfzig Diagnosen, wobei die entscheidende Frage lautet, wie streng die einzelne Krankheit definiert ist.
Das Geld steht sofort zur Verfügung und deckt genau die Kosten ab, die eine monatliche Rente nur langsam auffängt: den behindertengerechten Umbau, eine Behandlung außerhalb des Leistungskatalogs, die Ablösung eines Kredits oder eine längere Auszeit der Partnerin.
Die Summe ist frei verwendbar. In der Praxis fließt sie in diese Bereiche.
Zweitmeinung, Spezialklinik, neue Therapieverfahren oder eine Behandlung im Ausland lassen sich sofort bezahlen, ohne auf eine Kostenzusage zu warten.
Barrierefreies Bad, Treppenlift oder ein umgerüstetes Auto kosten schnell fünfstellig und werden von der Pflegekasse nur anteilig bezuschusst.
Wer eine Immobilie finanziert, kann die Rate reduzieren oder das Darlehen teilweise tilgen, bevor das Einkommen dauerhaft sinkt.
Die Summe finanziert eine unbezahlte Freistellung der Partnerin oder eines Elternteils während der Behandlung.
Bis ein Versicherer die Berufsunfähigkeit anerkennt, vergehen häufig fünf bis sechs Monate. Die Einmalsumme trägt durch diese Zeit.
Aufträge fallen weg, laufende Kosten bleiben. Das Kapital hält den Betrieb während der Behandlungsphase am Leben.
Der Baustein hat klare Schwächen, die Du vor dem Abschluss kennen solltest.
Was nicht im Katalog steht, löst keine Leistung aus. Eine schwere Erkrankung außerhalb der Liste führt trotz voller Erwerbsunfähigkeit zu null Euro.
Viele Tarife verlangen ein bestimmtes Stadium, etwa einen Krebs ab einer definierten Invasivität. Frühstadien und In-situ-Befunde bleiben häufig ausgeschlossen.
Nach der Auszahlung endet der Vertrag meist. Eine dauerhafte Einkommenslücke schließt die Summe nur so lange, wie das Geld reicht.
Verstirbst Du innerhalb der vereinbarten Frist nach der Diagnose, entfällt der Anspruch. Üblich sind 14 bis 28 Tage.
Wer beide Wege offen hat, sollte zuerst die Berufsunfähigkeit absichern. Die Dread-Disease-Versicherung ist die Ergänzung, nicht das Fundament.
Der Beitrag hängt an Alter, Gesundheitszustand, Rauchverhalten und der Höhe der Versicherungssumme. Der Beruf wirkt sich kaum aus. Werte für eine Laufzeit bis 65, Stand August 2026.
Ein 44-jähriger Selbstständiger erleidet einen schweren Herzinfarkt. Die Behandlung und die Reha dauern acht Monate, Aufträge fallen weg, die Immobilienfinanzierung läuft weiter. Versichert sind 100.000 Euro.
Zwei Tarife mit ähnlichem Beitrag können im Ernstfall völlig unterschiedlich ausgehen.
Fragen rund um die Absicherung schwerer Krankheiten.
Zum Kern gehören Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenversagen, Multiple Sklerose, schwere Verbrennungen und die Notwendigkeit einer Organtransplantation. Umfangreiche Tarife listen darüber hinaus Parkinson, Alzheimer, Querschnittslähmung und weitere Diagnosen auf.
Das hängt vom Tarif ab. Manche Bedingungen sehen Teilleistungen für Frühstadien vor, andere verlangen ausdrücklich ein fortgeschrittenes Stadium. Diese Stelle entscheidet in der Praxis besonders häufig über eine Ablehnung.
In den meisten Fällen ja. Nach einer Teilleistung läuft der Schutz häufig mit verminderter Summe weiter, das ist eine Frage der Bedingungen.
Beide Wege lösen unterschiedliche Probleme. Die Dread-Disease-Versicherung verschafft sofort Kapital für Umbau und Behandlung, die Grundfähigkeitsversicherung ersetzt laufendes Einkommen. Für Menschen ohne Zugang zur BU ist die Kombination beider Bausteine oft der beste Kompromiss.
Nein. Eine einmalige Summe deckt keine dreißig Jahre fehlendes Einkommen. Sinnvoll ist die Dread-Disease-Versicherung als Ergänzung oder als Notlösung, wenn die BU verschlossen bleibt.
Für Alleinverdiener mit laufender Finanzierung schafft die Summe Luft in der schwersten Phase. Wer bereits eine BU und eine Risikolebensversicherung hat, sollte zuerst deren Höhe prüfen.
Sie fällt meist kürzer aus als bei der BU, fragt dafür gezielt nach familiären Vorbelastungen bei Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie nach dem Rauchverhalten.
Ja. Zwischen Raucher- und Nichtrauchertarif liegen häufig 50 bis 80 Prozent Beitragsunterschied. Wer dauerhaft aufhört, kann nach der vereinbarten Frist eine Umstellung beantragen.
Üblich sind drei bis sechs Monate für Krankheiten, Unfallfolgen sind meist sofort versichert. Die genaue Regelung steht in den Bedingungen.
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