Zum Inhalt springen
COVAGO
SUCHE
Termin buchen

★★★★★ +700 Bewertungen

Unfallschutz, der auch in der Freizeit gilt

Rund zwei Drittel aller Unfälle passieren zu Hause und in der Freizeit, genau dort greift die gesetzliche Unfallversicherung nicht. Die private Police zahlt Kapital bei bleibender Invalidität.

Jetzt meinen Unfallschutz prüfen lassen
UNFALLSCHUTZ

Wo endet der gesetzliche Unfallschutz?

Die gesetzliche Unfallversicherung schützt Dich bei der Arbeit, in der Ausbildung und auf dem direkten Weg dorthin. Sobald Du zu Hause die Leiter hochsteigst, Fußball spielst oder im Urlaub stürzt, bist Du auf Dich gestellt. Der größte Teil aller Unfälle fällt in genau diesen Bereich.

Die private Unfallversicherung zahlt, wenn nach einem Unfall eine dauerhafte körperliche Beeinträchtigung zurückbleibt. Wie hoch die Leistung ausfällt, ergibt sich aus der Gliedertaxe und dem daraus abgeleiteten Invaliditätsgrad, multipliziert mit der vereinbarten Grundsumme.

Wichtig zur Einordnung: Die Police leistet nur nach Unfällen. Krankheiten, die zu den weit häufigeren Ursachen dauerhafter Einschränkungen zählen, sind nicht versichert. Als alleinige Absicherung der Arbeitskraft taugt sie deshalb nicht.

  • 500 % Progression gilt als Standard, damit hohe Invaliditätsgrade überproportional entschädigt werden
  • Gliedertaxe legt fest, welcher Invaliditätsgrad für welches Körperteil angesetzt wird, empfohlen vom GDV in den AUB
  • 15 Monate Frist, in der die Invalidität in der Regel eingetreten und ärztlich festgestellt sein muss
LEISTUNGEN

Welche Bausteine stecken im Vertrag?

Die Invaliditätsleistung ist der Kern. Alles andere ist Beiwerk, das den Beitrag treibt und selten hilft.

Invaliditäts­leistung

Bleibt nach einem Unfall dauerhaft eine Beeinträchtigung zurück, zahlt der Versicherer eine Kapitalsumme. Grundlage sind Gliedertaxe und vereinbarte Grundsumme.

Progression

Ab einem Invaliditätsgrad von 25 Prozent steigt die Leistung überproportional. Bei 500 Prozent Progression und 100.000 Euro Grundsumme stehen im Vollinvaliditätsfall 500.000 Euro zur Verfügung.

Verbesserte Gliedertaxe

Viele Versicherer bewerten einzelne Körperteile besser als die Empfehlung des Gesamtverbands. Der Unterschied macht bei Hand und Arm schnell zehn Prozentpunkte aus.

Unfallrente

Ab einem vereinbarten Invaliditätsgrad, meist ab 50 Prozent, zahlt der Vertrag zusätzlich eine lebenslange monatliche Rente.

Bergungskosten und Rückholung

Rettung aus dem Gebirge, Bergung nach einem Unfall im Ausland und der Krankenrücktransport werden bis zu einer vereinbarten Summe übernommen.

Kosmetische Operationen

Wiederherstellende Eingriffe nach einem Unfall werden bis zu einem Höchstbetrag erstattet, auch wenn die Krankenkasse nicht zahlt.

Übergangsleistung

Bei erheblicher Beeinträchtigung, die nach sechs Monaten noch besteht, zahlt der Versicherer vorab einen Teilbetrag, bevor die endgültige Invalidität feststeht.

Einschluss von Eigenbewegung und Infektionen

Gute Tarife zählen auch Schäden durch erhöhte Kraftanstrengung, Zeckenbisse und Impfschäden zu den versicherten Ereignissen.

GRENZEN

Was leistet die Unfall­versicherung nicht?

Diese Punkte führen im Schadenfall am häufigsten zu Enttäuschungen.

Krankheiten aller Art

Bandscheibenschaden durch Verschleiß, Herzinfarkt, Krebs oder eine psychische Erkrankung lösen keine Leistung aus. Rund neun von zehn Fällen dauerhafter Einschränkung gehen auf Krankheiten zurück.

Vorübergehende Verletzungen

Ein gebrochenes Bein, das vollständig ausheilt, führt zu keiner Invaliditätsleistung. Ohne bleibenden Schaden zahlt der Vertrag im Kern nichts.

Fristversäumnis

Die Invalidität muss meist innerhalb von 15 Monaten eingetreten, ärztlich festgestellt und beim Versicherer geltend gemacht sein. Wer die Frist verpasst, verliert den Anspruch.

Mitwirkung von Vorerkrankungen

Haben Krankheiten oder Gebrechen zu mehr als einem bestimmten Anteil mitgewirkt, kürzt der Versicherer entsprechend. Gute Tarife setzen diese Grenze bei 50 Prozent statt bei 25 Prozent.

Bewusstseins­störungen und bestimmte Sportarten

Unfälle unter Alkoholeinfluss ab einer definierten Grenze, bei Rennveranstaltungen oder beim Fliegen als Pilot sind je nach Bedingungen ausgeschlossen.

KOSTEN

Was kostet eine private Unfall­versicherung?

Beitrag und Leistung hängen an Grundsumme, Progression und beruflicher Gefahrengruppe. Werte für Einzelverträge mit 500 Prozent Progression, Stand August 2026.

Beitrag und Leistung im Überblick
Person
Grundsumme
Leistung bei Vollinvalidität
Monatsbeitrag
Angestellter im Büro, 35 Jahre
100.000 €
500.000 €
14 bis 24 €
Handwerker, 35 Jahre
100.000 €
500.000 €
26 bis 45 €
Kind, 8 Jahre
150.000 €
750.000 €
9 bis 16 €
Familientarif, zwei Erwachsene und zwei Kinder
je 100.000 €
je 500.000 €
40 bis 70 €
Rentnerin, 68 Jahre
75.000 €
375.000 €
22 bis 38 €
FALLBEISPIEL

Was zahlt die Police nach einem Sturz von der Leiter?

Ein 45-jähriger Angestellter stürzt beim Baumschnitt und behält eine dauerhafte Funktionseinschränkung der linken Hand. Vereinbart sind 100.000 Euro Grundsumme mit 500 Prozent Progression.

  • GliedertaxeHand mit 55 Prozent bewertet, die Funktion ist zur Hälfte eingeschränkt
  • InvaliditätsgradDaraus ergeben sich 27,5 Prozent dauerhafte Invalidität
  • Ohne ProgressionLeistung 27.500 Euro aus der Grundsumme
  • Mit 500 ProzentProgression hebt die Leistung auf rund 37.500 Euro an
WORAUF ES ANKOMMT

Wie legst Du eine Unfallpolice richtig aus?

Eine hohe Progression bringt wenig, wenn die Grundsumme zu niedrig ist. Auf diese Punkte kommt es an.

  • Realistische Grundsumme Als Richtwert gelten das Zwei- bis Dreifache des Bruttojahreseinkommens, bei Kindern eher mehr, weil eine ganze Erwerbsbiografie betroffen sein kann.
  • Progression von 500 Prozent Sie entschädigt schwere Fälle überproportional und kostet nur wenig mehr als eine niedrigere Stufe.
  • Verbesserte Gliedertaxe Vergleiche die Prozentsätze für Arm, Hand, Daumen und Auge. Hier liegen zwischen den Anbietern die größten Unterschiede.
  • Mitwirkungsanteil erst ab 50 Prozent Damit kürzt der Versicherer erst, wenn Vorerkrankungen wirklich überwiegen.
  • Verlängerte Fristen Gute Tarife räumen 24 statt 15 Monate für Eintritt und Feststellung der Invalidität ein.
  • Unfallrente sinnvoll dosieren Eine lebenslange Rente ab 50 Prozent Invalidität ist der teuerste Baustein. Für Alleinverdiener kann sie sich lohnen, sonst reicht meist die Kapitalleistung.
  • Verzicht auf Bagatellbausteine Krankenhaustagegeld, Genesungsgeld und Unfalltod treiben den Beitrag und helfen im Ernstfall kaum.
  • Klare Regelung für Kinder Prüfe, ob Vergiftungen, Infektionen und Zeckenbisse eingeschlossen sind, das sind die typischen Kinderfälle.
DEINE ANSPRECHPARTNER

Du willst wissen, ob Deine Unfallpolice im Ernstfall reicht.

Beratungstermin vereinbaren
Lutz Gottschlich, Ansprechpartner bei COVAGO
Dein Ansprechpartner
Lutz Gottschlich
Buche einen Termin
Almedin Bacic, Ansprechpartner bei COVAGO
Dein Ansprechpartner
Almedin Bacic
Buche einen Termin

FAQ

Was uns zur privaten Unfallversicherung am häufigsten gefragt wird.

Grundlagen
Für wen sinnvoll
Schadenfall
Was gilt als Unfall?

Ein plötzlich von außen auf den Körper wirkendes Ereignis, das unfreiwillig zu einer Gesundheitsschädigung führt. Diese Definition steht in den Allgemeinen Unfallversicherungs-Bedingungen und ist Grundlage jeder Leistungsprüfung.

Wie funktioniert die Gliedertaxe?

Sie ordnet jedem Körperteil einen festen Invaliditätsgrad zu, ein Arm etwa 70 Prozent, eine Hand 55 Prozent, ein Auge 50 Prozent. Ist das Körperteil nur teilweise beeinträchtigt, wird der Satz anteilig angewendet.

Was bringt die Progression?

Sie erhöht die Leistung bei hohen Invaliditätsgraden überproportional. Bei niedrigen Graden wirkt sie kaum, deshalb ersetzt sie keine ausreichend hohe Grundsumme.

Brauche ich die Police neben einer BU?

Die Berufsunfähigkeitsversicherung deckt Krankheiten und Unfälle gleichermaßen ab und ist deshalb der wichtigere Schutz. Die Unfallversicherung ergänzt sie um Kapital für Umbau und Umschulung.

Lohnt sich der Schutz für Kinder?

Ja, weil Kinder außerhalb von Kita und Schule nicht gesetzlich unfallversichert sind und eine dauerhafte Schädigung die gesamte spätere Erwerbsfähigkeit trifft. Wähle die Grundsumme hier bewusst hoch.

Und für Rentner?

Im Alter steigt das Sturzrisiko, gleichzeitig steigt der Beitrag. Wichtig sind dann Bausteine wie Bergungskosten, Reha-Management und eine Regelung, die den Mitwirkungsanteil bei Vorerkrankungen begrenzt.

Welche Fristen muss ich einhalten?

Melde den Unfall unverzüglich. Die Invalidität muss in der Regel innerhalb von 15 Monaten eingetreten, ärztlich festgestellt und beim Versicherer geltend gemacht sein. Verbesserte Tarife verlängern diese Fristen auf 24 Monate.

Was passiert bei Vorerkrankungen?

Haben Krankheiten oder Gebrechen an der Unfallfolge mitgewirkt, kürzt der Versicherer um diesen Anteil. Achte darauf, dass die Kürzung erst ab einem Mitwirkungsanteil von 50 Prozent greift.

Kann ich die Leistung später erhöhen lassen?

Verschlechtert sich Dein Zustand, kannst Du innerhalb der vereinbarten Frist eine Neubemessung verlangen. Üblich sind drei Jahre nach dem Unfall, bei Kindern häufig fünf Jahre.

Unser COVAGO Service­versprechen

Unsere Werte machen den Unterschied. Für jede Generation. Transparent. Persönlich. Verlässlich.

Beratungstermin vereinbaren
Home / Privatkunden / Job-Schutz / Unfallversicherung
4,9 aus 703 Bewertungen