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Geschäftsführerhaftung: Welche Versicherungen braucht man?

Du übernimmst eine Geschäftsführungsposition und denkst, deine normale Haftpflichtversicherung reicht aus? Das ist ein gefährlicher Irrtum, der dich finanziell ruinieren kann. Die Übernahme einer Geschäftsführungsposition in Deutschland bedeutet den Eintritt in ein hochreguliertes rechtliches Umfeld mit einer dramatischen Diskrepanz zwischen operativer Macht und persönlicher Haftung.

Als Geschäftsführer fungierst du als gesetzliches Organ der Gesellschaft und unterliegt einem dualen Rechtsverhältnis: dem korporationsrechtlichen Organverhältnis durch die Bestellung und dem schuldrechtlichen Anstellungsverhältnis durch den Dienstvertrag. Diese Sonderstellung bedeutet, dass du nicht unter den Schutzschirm des klassischen Arbeitsrechts fällst und Risiken ausgesetzt bist, die eine präzise kalibrierte Versicherungsstrategie zwingend erforderlich machen.

In meinen Jahren als Versicherungsberater habe ich erlebt, wie Geschäftsführer durch unzureichende Absicherung in existenzbedrohende Situationen geraten sind. Das deutsche Haftungssystem für Manager gilt im internationalen Vergleich als eines der schärfsten und für den Einzelnen gefährlichsten.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Geschäftsführer haften unbeschränkt mit Privatvermögen nach § 43 GmbHG
  • D&O-Versicherung ist faktische Pflichtversicherung trotz fehlender Gesetzespflicht
  • Sozialversicherungsstatus bestimmt notwendige Absicherung (abhängig vs. selbstständig)
  • Berufsunfähigkeitsversicherung mit Manager-Klausel zwingend erforderlich
  • Manager-Rechtsschutz schützt vor Strafverfahren und Vertragsstreitigkeiten

Warum haften Geschäftsführer unbeschränkt mit ihrem Privatvermögen?

Das deutsche Haftungssystem basiert auf § 43 GmbHG, der eine unbeschränkte persönliche Haftung für Pflichtverletzungen statuiert. Diese Haftung erstreckt sich auf dein gesamtes Privatvermögen – inklusive Immobilien, Ersparnissen und privater Altersvorsorge.

Innenhaftung vs. Außenhaftung: Wo lauert die größere Gefahr?

In der täglichen Praxis wird zwischen der Innenhaftung gegenüber der Gesellschaft und der Außenhaftung gegenüber Dritten unterschieden. Die Innenhaftung ist die am häufigsten auftretende Gefahr. Hierbei macht die Gesellschaft selbst – oft nach einem Gesellschafterwechsel oder durch einen Insolvenzverwalter – Schadenersatzansprüche geltend, wenn durch Fehlentscheidungen das Gesellschaftsvermögen geschmälert wurde.

HaftungsartAnspruchstellerTypische Auslöser
InnenhaftungDie eigene Gesellschaft, Gesellschafter, InsolvenzverwalterFehlentscheidungen, Verstöße gegen die Satzung, mangelnde Überwachung
AußenhaftungFinanzbehörden, Sozialversicherung, Gläubiger, BankenNichtabführung von Steuern/Beiträgen, Insolvenzverschleppung, Deliktshaftung

Warum ist die Beweislastumkehr so gefährlich?

Ein Alleinstellungsmerkmal der Managerhaftung ist die Beweislastumkehr gemäß § 43 Abs. 2 GmbHG. Im Gegensatz zum allgemeinen Zivilrecht muss nicht der Kläger deine Schuld beweisen. Vielmehr muss die Gesellschaft lediglich einen eingetretenen Schaden und eine potenzielle Pflichtverletzung nachweisen. Daraufhin obliegt es dir als Geschäftsführer, lückenlos darzulegen und zu beweisen, dass du die Sorgfalt eines ordentlichen Geschäftsmannes angewendet hast.

Da solche Verfahren oft erst Jahre nach den eigentlichen Ereignissen und häufig nach deinem Ausscheiden aus dem Unternehmen stattfinden, ist die Beweisführung ohne Zugriff auf Geschäftsunterlagen faktisch oft unmöglich.

Insolvenzhaftung

Besonders kritisch ist die Haftung in der Krise der Gesellschaft. Sobald Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung vorliegt, bist du verpflichtet, innerhalb von drei bzw. sechs Wochen Insolvenz anzumelden. Jede Zahlung, die nach Eintritt der Insolvenzreife geleistet wird und die Insolvenzmasse schmälert, kann zur persönlichen Erstattungspflicht führen. Hierbei greift oft eine verschuldensunabhängige Ersatzpflicht, was bedeutet, dass selbst gutgläubiges Handeln dich nicht vor dem finanziellen Ruin schützt.

Welche Versicherungen brauche ich als Geschäftsführer?

Die Identifikation der notwendigen Versicherungen folgt keiner pauschalen Logik, sondern ist untrennbar mit dem sozialversicherungsrechtlichen Status, der Kapitalbeteiligung und den spezifischen Branchenrisiken verknüpft. Die wichtigsten Versicherungen lassen sich in drei Kategorien unterteilen: Haftpflichtschutz, persönliche Absicherung und betriebliche Pflichtversicherungen.

D&O-Versicherung für Geschäftsführer

Obwohl für den Geschäftsführer einer GmbH keine gesetzliche Pflicht zum Abschluss einer Directors-and-Officers-Versicherung besteht, wird sie aufgrund des beschriebenen Haftungsregimes als faktisch unverzichtbar eingestuft.

Die D&O-Versicherung ist eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung, die das Unternehmen für seine Organmitglieder abschließt.

AspektRegelung bei der D&O-Versicherung
VersicherungsnehmerDie Gesellschaft (GmbH / AG)
Versicherte PersonenGeschäftsführer, Vorstände, Aufsichtsräte, leitende Angestellte
LeistungsumfangAbwehr unberechtigter Ansprüche und Freistellung von berechtigten Forderungen
SelbstbehaltAG-Vorstände: Zwingend 10% (mind. 1,5-faches Jahresgehalt); GmbH-GF: 0 Euro möglich
TriggerClaims-Made-Prinzip (Anspruchserhebung während der Vertragslaufzeit)

Manager-Rechtsschutz: Dreifacher Schutz gegen existenzielle Risiken

Der Standard-Firmenrechtsschutz reicht für die spezifischen Risiken eines Geschäftsführers oft nicht aus. Du benötigst eine spezialisierte Manager-Rechtsschutzversicherung, die meist drei Bausteine umfasst:

Spezial-Strafrechtsschutz (SSR): Du gerätst schnell in das Visier der Staatsanwaltschaft, oft ohne persönliches Verschulden, etwa bei einem Arbeitsunfall im Betrieb oder bei Vorwürfen der Steuerhinterziehung durch Buchhaltungsfehler. Der SSR übernimmt die Kosten ab dem ersten Ermittlungsschritt.

Anstellungsvertrags-Rechtsschutz (AVRS): Streitigkeiten aus dem Geschäftsführer-Dienstvertrag werden vor Zivilgerichten verhandelt, wo die Streitwerte oft extrem hoch sind und zu immensen Gerichtskosten führen.

Vermögensschaden-Rechtsschutz: Dieser Baustein übernimmt die Kosten für die Abwehr von Schadenersatzforderungen aus Pflichtverletzungen als Ergänzung zur D&O-Versicherung.

Du bist Geschäftsfürer und sorgst dich um deine Haftung?

Ich bin seit +15 Jahre Experte auf dem Gebiet der Managerhaftung und finde die beste Lösung für deinen individuellen Fall.

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Berufsunfähigkeitsversicherung mit Manager-Klausel

Eine private BU-Versicherung ist für Geschäftsführer unverzichtbar, da du die operative „Kopf-und-Seele“ des Unternehmens bist und bei Berufsunfähigkeit das Gehalt oft zeitnah endet. Entscheidend sind zwei Komponenten:

Verzicht auf abstrakte Verweisung: Eine gute BU-Versicherung verzichtet darauf, dich auf einen anderen Beruf zu verweisen, den du theoretisch noch ausüben könntest. Die Leistung muss fließen, wenn du deinen konkreten Job als Geschäftsführer nicht mehr zu mindestens 50 Prozent ausüben kannst.

Umorganisation des Betriebs: Moderne Tarife verzichten auf die Prüfung der Umorganisation, wenn du Akademiker bist oder das Unternehmen weniger als fünf Mitarbeiter beschäftigt.

Wie bestimmt der Sozialversicherungsstatus meine Versicherungspflichten?

Die Frage, welche Versicherungen du haben musst, ist unmittelbar an deinen sozialversicherungsrechtlichen Status gekoppelt. In Deutschland wird strikt zwischen dem abhängig beschäftigten Geschäftsführer und dem selbstständigen Geschäftsführer unterschieden.

Statusfeststellung: Wann giltst du als abhängig oder selbstständig?

Um Rechtsklarheit zu schaffen, führt die Deutsche Rentenversicherung Bund bei Gesellschafter-Geschäftsführern ein obligatorisches Statusfeststellungsverfahren durch. Die Einordnung erfolgt anhand einer Gesamtwürdigung, wobei die tatsächliche Rechtsmacht im Innenverhältnis ausschlaggebend ist.

  • Beherrschende Gesellschafter-Geschäftsführer: Wer mehr als 50 Prozent der Kapitalanteile hält, ist nicht sozialversicherungspflichtig, da er Weisungen der Gesellschafterversammlung an sich selbst verhindern kann.
  • Minderheits-Gesellschafter-Geschäftsführer: Bei einer Beteiligung unter 50 Prozent wird in der Regel Sozialversicherungspflicht angenommen, es sei denn, du verfügst über eine „echte Sperrminorität“ in der Satzung.
  • Fremdgeschäftsführer: Personen ohne Kapitalbeteiligung sind fast ausnahmslos sozialversicherungspflichtig, da sie weisungsgebunden in die Arbeitsorganisation der GmbH eingegliedert sind.

Welche Konsequenzen hat die falsche Statuseinschätzung?

SozialversicherungszweigPflicht bei Status „Abhängig“Pflicht bei Status „Selbstständig“
RentenversicherungJa, über die LohnabrechnungNein (Ausnahme: Arbeitnehmerähnliche)
KrankenversicherungJa (bis zur JAEG)Nein (Wahlrecht GKV/PKV)
ArbeitslosenversicherungJaNein
PflegeversicherungJaNein (Privatpflicht oder GKV)

Wird der Status fehlerhaft als „selbstständig“ eingeschätzt, obwohl eine abhängige Beschäftigung vorliegt, drohen der GmbH massive Beitragsnachforderungen für bis zu vier Jahre. Bei einem typischen Geschäftsführergehalt können diese Nachzahlungen inklusive Säumniszuschlägen schnell sechsstellige Beträge erreichen.

Warum ist die Krankenversicherungswahl so entscheidend?

Für Geschäftsführer ist die Entscheidung zwischen der gesetzlichen Krankenversicherung und der privaten Krankenversicherung eine strategische Weichenstellung für die gesamte Lebenslaufbahn.

Jahresarbeitsentgeltgrenze bestimmt PKV-Zugang

Angestellte Geschäftsführer, die als versicherungspflichtig gelten, können erst dann in die PKV wechseln, wenn ihr Bruttogehalt die Jahresarbeitsentgeltgrenze übersteigt. Im Jahr 2026 ist dieser Schwellenwert auf 77.400 Euro festgesetzt. Wer weniger verdient, muss zwingend in der GKV verbleiben. Selbstständige Geschäftsführer hingegen haben unabhängig von ihrem Einkommen das freie Wahlrecht.

KriteriumGesetzliche KrankenversicherungPrivate Krankenversicherung
BeitragsberechnungProzentsatz vom Bruttoeinkommen (bis zur Beitragsbemessungsgrenze)Risikoabhängig (Alter, Gesundheit, Tarifwahl)
LeistungsumfangGesetzlich definierter KatalogVertraglich garantierte Leistungen
ArbeitgeberzuschussJa (bei abhängiger Beschäftigung)Ja (bei abhängiger Beschäftigung bis zum GKV-Maximalbetrag)
FamilienversicherungKostenlos für Kinder und EhepartnerNein, pro Person ist ein eigener Beitrag fällig

„Altersfalle“ ab 55 Jahren

Ein Wechsel von der PKV zurück in die GKV ist für Geschäftsführer ab dem vollendeten 55. Lebensjahr praktisch ausgeschlossen. Eine Rückkehr ist nach 55 nur möglich, wenn du in den letzten fünf Jahren vor der Altersgrenze mindestens 2,5 Jahre gesetzlich versichert warst. Für ältere Geschäftsführer mit Vorerkrankungen kann die PKV daher zu einer erheblichen finanziellen Belastung werden.

Krankentagegeld: Warum ist die Einkommenslücke gefährlich?

Da Geschäftsführer oft keinen Anspruch auf gesetzliches Krankengeld haben, ist eine Krankentagegeldversicherung zwingend erforderlich. Diese Versicherung schließt die Lücke bei längeren Krankheitsphasen. Es ist darauf zu achten, dass das Tagegeld zeitlich nahtlos an die Lohnfortzahlung durch die GmbH anschließt und in der Höhe ausreicht, um die privaten Fixkosten zu decken.

Wie funktioniert die betriebliche Altersvorsorge für Geschäftsführer?

Die Altersvorsorge des Geschäftsführers ist aufgrund der oft fehlenden gesetzlichen Rentenversicherungspflicht ein zentrales Thema. Die betriebliche Altersvorsorge bietet attraktive Wege, die Beiträge steueroptimiert zu gestalten.

Welche Durchführungswege sind für Geschäftsführer geeignet?

Für Geschäftsführer werden primär drei Modelle eingesetzt:

  • Direktversicherung: Die GmbH schließt eine Lebensversicherung für dich ab. Steuerfrei sind Beiträge bis zu 8 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze (2026: bis zu 676 Euro monatlich).
  • Unterstützungskasse: Besonders attraktiv für beherrschende Gesellschafter-Geschäftsführer, da die Beiträge in unbegrenzter Höhe als Betriebsausgaben abgesetzt werden können und keine Bilanzberührung stattfindet.
  • Pensionszusage: Die GmbH verspricht dir eine Rente. Hierfür werden Pensionsrückstellungen in der Bilanz gebildet, was den steuerpflichtigen Gewinn sofort mindert, ohne dass Kapital abfließt.

Welche Fallstricke lauern bei der Pensionszusage?

Damit eine Pensionszusage an einen beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführer steuerlich anerkannt wird und nicht als verdeckte Gewinnausschüttung gilt, müssen strikte Kriterien erfüllt sein:

  • Erdienbarkeit: Die Zusage muss „erdienbar“ sein. Das bedeutet, dass zwischen Zusageerteilung und Rentenbeginn in der Regel mindestens zehn Jahre liegen müssen.
  • Wartezeit: Eine Pensionszusage unmittelbar nach Gründung wird oft als gesellschaftlich veranlasst abgelehnt. Üblich ist eine Wartezeit von zwei bis drei Jahren.
  • Angemessenheit: Die Rentenzusage darf zusammen mit anderen Rentenansprüchen 75 Prozent der letzten Aktivbezüge nicht überschreiten.

Werden diese Regeln missachtet, streicht das Finanzamt den Betriebsausgabenabzug rückwirkend, was zu massiven Steuernachzahlungen für die GmbH führt.

Wann greift die gesetzliche Unfallversicherung?

Alle abhängig beschäftigten Geschäftsführer sind kraft Gesetzes über die Berufsgenossenschaft gegen Arbeitsunfälle, Wegeunfälle und Berufskrankheiten versichert. Die Beiträge zahlt die GmbH.

Pflichtmitgliedschaft in bestimmten Branchen

BerufsgenossenschaftBranchenbeispiele mit Pflichtmitgliedschaft für Unternehmer
BGWPhysiotherapeuten, Hebammen, Logopäden, Friseure, Pflegebetriebe
BG VerkehrTaxiunternehmer, Fahrschulen, Logistik, Abfallentsorgung
BG ETEMTextil- und Bekleidungsgewerbe, Druck- und Papierverarbeitung

Für selbstständige Gesellschafter-Geschäftsführer besteht in der Regel keine Versicherungspflicht, sie können sich jedoch freiwillig bei der zuständigen Berufsgenossenschaft versichern. Die Leistungen (Verletztengeld, Reha-Maßnahmen, Unfallrenten) sind oft sehr umfangreich und erfolgen ohne Gesundheitsprüfung.

Welche betrieblichen Versicherungen muss ich als Geschäftsführer abschließen?

Im Rahmen deiner Sorgfaltspflicht musst du auch sicherstellen, dass das Unternehmen selbst adäquat versichert ist. Ein Versäumnis kann zur persönlichen Haftung führen, wenn die Gesellschaft durch einen unversicherten Großschaden insolvent geht.

VersicherungSchutzgegenstand
BetriebshaftpflichtPersonen-, Sach- und Umweltschäden, die Dritten durch den Betrieb entstehen
InhaltsversicherungSachschäden an Maschinen, Büroausstattung und Vorräten
Cyber-VersicherungFinanzielle Folgen von Hackerangriffen, Datenverlust und IT-Systemausfällen
BetriebsunterbrechungDeckung der fixen Kosten und entgangenen Gewinne nach einem Sachschaden
FirmenrechtsschutzRechtliche Streitigkeiten des Unternehmens

Besonders die Cyber-Versicherung ist in der modernen Wirtschaftswelt kritisch. Da du als Geschäftsführer für die Datensicherheit persönlich verantwortlich bist, stellen Datenschutzverletzungen ein massives Haftungs- und Bußgeldrisiko dar.

Fazit: „Die Versicherungslandschaft für Geschäftsführer in Deutschland ist geprägt von einer hohen Komplexität an der Schnittstelle von Gesellschafts-, Steuer- und Sozialversicherungsrecht“

Während die D&O-Versicherung und der Spezial-Strafrechtsschutz als existenzielle Komponenten den Schutz des Privatvermögens fokussieren, erfordert die persönliche Absicherung eine genaue Analyse des Sozialversicherungsstatus.

Du solltest folgende Prioritäten setzen: Unmittelbare Klärung des Sozialversicherungsstatus durch ein Statusfeststellungsverfahren, Vereinbarung einer D&O-Versicherungsklausel im Dienstvertrag, Prüfung der Berufsunfähigkeitsversicherung auf Manager-Klauseln, Konformitätsprüfung bestehender Pensionszusagen und Bewertung einer freiwilligen Berufsgenossenschaftsmitgliedschaft.

Die Position des Geschäftsführers ist mit großen Chancen, aber auch mit drakonischen Risiken verbunden. Ein professionelles Versicherungsmanagement ist daher kein optionales „Add-on“, sondern ein integraler Bestandteil der persönlichen Existenzsicherung und der ordnungsgemäßen Unternehmensführung.

Thorsten Schiffgens
Experte für Versicherungen
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