Als Beamtenanfänger zahlst Du in der privaten Krankenversicherung (PKV) höchstens 30 % Risikozuschlag, wenn Du die Öffnungsaktion innerhalb von sechs Monaten nach Deiner Verbeamtung nutzt. Ohne Öffnungsaktion gibt es keine Obergrenze, dann kann der Versicherer einen höheren Zuschlag verlangen, einzelne Leistungen ausschließen oder Dich ganz ablehnen.
Viele Beamte merken erst beim Antrag, wie viel eine alte Diagnose kostet. Wir zeigen Dir, wann ein Zuschlag fällig wird, wie Du ihn klein hältst und wie Du ihn später wieder loswirst.
- In der Öffnungsaktion beträgt der Risikozuschlag für Beamte höchstens 30 % des tariflichen Beitrags.
- Den Antrag musst Du innerhalb von sechs Monaten nach Beginn Deines Beamtenverhältnisses stellen.
- Außerhalb der Öffnungsaktion gibt es keine Obergrenze, und die Beihilfe übernimmt den Zuschlag nicht.
- Nach § 41 VVG kannst Du die Senkung des Zuschlags verlangen, sobald der Grund dafür weggefallen ist.
Was ist ein Risikozuschlag in der PKV für Beamte?
Ein Risikozuschlag ist ein Aufschlag auf Deinen PKV-Beitrag, den der Versicherer verlangt, weil Du bei Antragstellung ein erhöhtes Gesundheitsrisiko mitbringst. Das Recht dazu gibt ihm § 203 Abs. 1 VVG, der bei erhöhtem Risiko einen angemessenen Risikozuschlag oder einen Leistungsausschluss erlaubt.
Für den Zuschlag schaut der Versicherer auf Deine Antworten im Gesundheitsfragebogen. Je nach Versicherer fragt er meist nach den letzten drei bis zehn Jahren, ambulante Behandlungen kürzer, stationäre Aufenthalte und Psychotherapie länger.
Für Beamte gilt das Gleiche wie für Angestellte und Selbstständige, mit einer wichtigen Ausnahme. Die Öffnungsaktion der PKV deckelt den Zuschlag für neue Beamte und schließt Ablehnungen und Leistungsausschlüsse aus.
Wie hoch darf der Risikozuschlag für Beamte in der Öffnungsaktion sein?
In der Öffnungsaktion darf der Risikozuschlag höchstens 30 % des tariflichen Beitrags betragen, egal wie schwer Deine Vorerkrankung ist. So steht es in der Broschüre des PKV-Verbands zur Öffnungsaktion mit Stand Januar 2026.
Dazu kommen drei weitere Zusagen. Kein teilnehmender Versicherer darf Dich aus Risikogründen ablehnen, keiner darf Leistungen ausschließen, und in der Pflegepflichtversicherung gibt es gar keinen gesundheitsabhängigen Zuschlag.
Die Frist ist streng. Du musst den Antrag innerhalb von sechs Monaten nach Beginn Deines Beamtenverhältnisses stellen, es zählt der Eingang beim Versicherer. Das gilt für Beamte auf Widerruf, also Anwärter und Referendare, ebenso wie für Beamte auf Probe und Richter.
Rechenbeispiel zum Risikozuschlag in der Öffnungsaktion für Beamte
Eine Kundin von uns, 27 Jahre alt, Bundesbeamtin mit 50 % Beihilfe, hat seit ihrer Kindheit Asthma. Ihr Restkostentarif für ambulante Behandlung, Krankenhaus und Zahn kostet ohne Zuschlag 293,57 € im Monat, dazu kommen 20,27 € gesetzlicher Zuschlag und 38,40 € Pflegepflichtversicherung, zusammen 352,24 €.
Über die Öffnungsaktion darf ihr Versicherer höchstens 30 % auf den Tarifbeitrag aufschlagen, das sind 88,07 €. Im ungünstigsten Fall zahlt sie also 440,31 € im Monat, mehr nicht. Ob der Versicherer den vollen Zuschlag nimmt oder weniger, entscheidet er nach ihrer Diagnose selbst.
Ohne Öffnungsaktion hätte sie mit Asthma je nach Schwere einen höheren Zuschlag, einen Ausschluss oder eine Ablehnung riskiert. Bei Asthma sehen wir Zuschläge von 60 € bis 250 € im Monat. Der Beitrag hängt dabei immer von vielen Faktoren ab, neben der Vorerkrankung vor allem vom Eintrittsalter und vom gewählten Tarif.
Versicherer in der Öffnungsaktion für Beamte im Jahr 2026
An der Öffnungsaktion nehmen laut PKV-Verband nicht alle Versicherer teil. Wer vorerkrankt ist, muss deshalb schon bei der Wahl des Anbieters aufpassen, denn nur der Versicherer, bei dem Dein erster verbindlicher Antrag eingeht, ist an die Öffnungsbedingungen gebunden.
Laut Broschüre des PKV-Verbands mit Stand Januar 2026 sind diese 16 Unternehmen dabei:
- Allianz
- Bayerische Beamtenkrankenkasse
- DBV (AXA)
- Debeka
- DKV
- Generali
- Hallesche, nicht für Beamte auf Widerruf
- HUK-Coburg
- Inter
- LIGA, nur für katholische Priester
- Münchener Verein
- ottonova
- Signal Iduna
- SDK
- Union Krankenversicherung
- Versicherer im Raum der Kirchen
BarmeniaGothaer, ARAG, Concordia, HanseMerkur und LKH stehen nicht auf der Liste. Mit einer Vorerkrankung sind diese Anbieter, etwa die Barmenia PKV für Beamte, für Dich deshalb nur dann eine Option, wenn ihr eigenes Votum zur Risikoprüfung besser ausfällt als die 30-%-Grenze der Öffnung. Wer die Öffnung nutzt, sollte auch die Nachteile der Öffnungsaktion kennen, etwa die eingeschränkte Auswahl an Versicherern.
Wie hoch ist der Risikozuschlag für Beamte außerhalb der Öffnungsaktion?
Außerhalb der Öffnungsaktion gibt es für den Risikozuschlag keine gesetzliche Obergrenze, das Gesetz verlangt nur, dass er angemessen ist. Der PKV-Verband, die BaFin und die Ratingagenturen veröffentlichen keine Statistik zu Zuschlägen nach Diagnosen.
Was es gibt, sind Erfahrungswerte aus Anträgen und Risikovoranfragen für unsere Kunden. Sie zeigen, in welcher Größenordnung sich die Zuschläge bei häufigen Diagnosen bewegen.
Diese Spannen im Monat sind typisch:
- Heuschnupfen 0 € bis 40 €
- Schilddrüsenunterfunktion 25 € bis 60 €
- Bluthochdruck 45 € bis 150 €
- Asthma 60 € bis 250 €, alternativ ein Leistungsausschluss
Das sind Richtwerte, keine Zusagen eines Versicherers. Bei leichten, lange beschwerdefreien Befunden fällt der Zuschlag oft klein aus oder ganz weg, bei schweren Diagnosen sind auch 100 % des Beitrags möglich.
Außerhalb der Öffnungsaktion landest Du als Beamter zum Beispiel, wenn Du die Sechsmonatsfrist verpasst hast, den Versicherer wechseln willst oder einen Beihilfeergänzungstarif abschließt. Ergänzungstarife sind nach der Broschüre des PKV-Verbands nicht Teil der Öffnung, dafür gilt die normale Gesundheitsprüfung.
Übernimmt die Beihilfe den Risikozuschlag in der PKV?
Nein, die Beihilfe übernimmt Deinen Risikozuschlag nicht, weil sie nur Krankheitskosten erstattet und keine Versicherungsbeiträge. Den Zuschlag zahlst Du in voller Höhe selbst.
Anders ist das nur bei der pauschalen Beihilfe, die es in elf Bundesländern gibt, beim Bund aber nicht. Dort zahlt Dein Dienstherr die Hälfte Deines Krankenversicherungsbeitrags. In der PKV ist dieser Zuschuss auf die Hälfte des Basistarifs gedeckelt. Wer pauschale Beihilfe wählt, kann die Öffnungsaktion außerdem nicht mehr nutzen.
Bei chronischen Erkrankungen wie Asthma raten wir fast immer zum Zuschlag, weil dort über die Jahre die hohen Kosten entstehen.
Ist ein Leistungsausschluss für Beamte besser als ein Risikozuschlag?
Ein Leistungsausschluss ist für Beamte selten die bessere Wahl, weil er eine dauerhafte Lücke in Deinem Restkostenschutz hinterlässt. Die Beihilfe zahlt bei einer ausgeschlossenen Krankheit weiter nur ihren eigenen Satz, den Rest zahlst Du selbst.
Der Bund mildert das etwas ab. Nach § 47 Abs. 4 der Bundesbeihilfeverordnung (BBhV) steigt Dein Bemessungssatz um 20 Prozentpunkte, höchstens auf 90 %, wenn Dein Versicherer eine Krankheit trotz rechtzeitiger und ausreichender Versicherung individuell ausgeschlossen hat. Als Bundesbeamter mit 50 % Beihilfe bekommst Du dann 70 %, die restlichen 30 % bleiben offen. Ob Dein Bundesland eine ähnliche Regel hat, musst Du in Deiner Landesbeihilfeverordnung prüfen.
Ein Ausschluss für eine einmalige, ausgeheilte Sache kann trotzdem sinnvoll sein, etwa eine operierte Meniskusverletzung. Bei chronischen Erkrankungen wie Asthma oder Rückenleiden raten wir fast immer zum Zuschlag, weil bei ihnen im Lauf der Jahre die hohen Kosten entstehen. In der Öffnungsaktion stellt sich die Frage nicht, dort sind Ausschlüsse verboten.
Steigt der Risikozuschlag in der PKV für Beamte bei einer Beitragserhöhung mit?
Ja, ein prozentualer Risikozuschlag steigt bei jeder Beitragsanpassung mit, wenn Dein Vertrag das vorsieht. § 203 Abs. 2 VVG erlaubt dem Versicherer, einen vereinbarten Zuschlag bei einer Neufestsetzung der Prämie entsprechend zu ändern, soweit das vereinbart ist.
Bei einem Zuschlag von 30 % wächst der Euro-Betrag damit mit jeder Erhöhung Deines Tarifbeitrags. Ein fester Euro-Zuschlag bleibt dagegen gleich. Wie Dein Zuschlag berechnet ist, steht im Versicherungsschein und in den Tarifbedingungen.
Erhöht Dein Versicherer den Beitrag, hast Du nach § 205 Abs. 4 VVG ein Sonderkündigungsrecht von zwei Monaten. Mit einer Vorerkrankung hilft Dir das als Beamter aber wenig, weil ein neuer Versicherer Dich wieder voll prüft und die Öffnungsaktion für Dich selbst an die ersten sechs Monate nach der Verbeamtung gebunden ist.
Wie können Beamte den Risikozuschlag in der PKV wieder senken?
Du kannst Deinen Risikozuschlag nach § 41 VVG senken lassen, sobald der Grund dafür weggefallen oder bedeutungslos geworden ist. Der Zuschlag fällt nicht von selbst weg, Du musst die Herabsetzung beim Versicherer verlangen, und sie gilt ab dem Tag, an dem Dein Antrag dort eingeht.
Eine feste Wartezeit kennt das Gesetz nicht. In der Praxis rechnen die Versicherer mit beschwerdefreien Zeiten, je nach Erkrankung meist zwei bis fünf Jahre. Deinem Antrag legst Du aktuelle Befunde und eine ärztliche Stellungnahme bei.
Wie wirksam ein solcher Antrag sein kann, zeigt ein Urteil des Landgerichts München I vom 7. März 2023 (12 S 12059/22). Ein Versicherter zahlte seit 1988 einen Zuschlag für eine Stoffwechselerkrankung, der Versicherer senkte ihn auf Antrag nur von 147 € auf 77,19 €. Das Gericht strich den Zuschlag ganz, weil der Versicherer seine Annahmerichtlinien nicht offenlegte, obwohl der Kunde den Wegfall des Risikos mit Befunden belegt hatte.
Der Anspruch gilt auch für Zuschläge aus der Öffnungsaktion. Wir prüfen mit Dir, ob sich ein Antrag schon lohnt, und stellen ihn mit den passenden Unterlagen.
Was passiert mit dem Risikozuschlag beim Tarifwechsel als Beamter?
Wechselst Du innerhalb Deines Versicherers den Tarif, nimmst Du Deinen Risikozuschlag in der Regel mit. Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 15. Juli 2015 (IV ZR 70/15) zählt dabei die ursprüngliche Risikoeinstufung bei Vertragsschluss, nicht Dein heutiger Gesundheitszustand.
Für Mehrleistungen im neuen Tarif darf der Versicherer nach § 204 VVG einen zusätzlichen Zuschlag oder einen Ausschluss verlangen. Du kannst den Zuschlag abwenden, indem Du die Mehrleistung ausschließen lässt.
Für Beamte wichtig ist der Wechsel des Beihilfesatzes. Steigt Deine Beihilfe auf 70 %, etwa mit dem zweiten Kind oder in der Pension, setzt Du Deinen Tarif auf 30 % herab. Sinkt sie wieder, stockt Dein Versicherer nach § 199 Abs. 2 VVG ohne neue Risikoprüfung auf, wenn Du den Antrag innerhalb von sechs Monaten stellst. Willst Du als Beamter die private Krankenkasse wechseln, prüft Dich der neue Versicherer dagegen wieder vollständig.
Warum lohnt sich eine anonyme Risikovoranfrage für Beamte?
Mit einer anonymen Risikovoranfrage erfährst Du vor dem Antrag, welchen Zuschlag mehrere Versicherer verlangen würden, ohne dass Dein Name irgendwo auftaucht. Das ist für Beamte mit Vorerkrankung der sicherste Weg, weil bei der Öffnungsaktion nur Dein erster verbindlicher Antrag zählt.
Wir sammeln dafür Deine Unterlagen, also die Patientenakten Deiner Ärzte und den Leistungsauszug Deiner Krankenkasse, schwärzen Deine persönlichen Daten und fragen bei mehreren Versicherern parallel an. Deine Patientenakte bekommst Du nach § 630g BGB, die erste Kopie kostenlos, und Deine Krankenkasse muss Dir nach § 305 SGB V mitteilen, welche Leistungen Du in Anspruch genommen hast.
Einen Probeantrag mit Deinem Namen solltest Du dagegen vermeiden. Viele Anträge fragen nach früheren Ablehnungen, und die musst Du wahrheitsgemäß angeben. In der Hinweisdatei der Versicherer (HIS) landet eine PKV-Ablehnung nach Angaben des GDV allerdings nicht, das HIS umfasst alle Sparten außer der privaten Krankenversicherung.
Was passiert bei verschwiegenen Vorerkrankungen im PKV-Antrag als Beamter?
Verschweigst Du eine Vorerkrankung, nach der der Versicherer gefragt hat, darf er vom Vertrag zurücktreten oder rückwirkend einen Zuschlag einbauen. Das regelt § 19 VVG, und in der Krankenversicherung hat der Versicherer dafür drei Jahre Zeit (§ 194 Abs. 1 Satz 4 VVG).
Hast Du vorsätzlich oder arglistig falsche Angaben gemacht, verlängert sich die Frist auf zehn Jahre. Bei arglistiger Täuschung kann der Versicherer den Vertrag zusätzlich anfechten. Für Dich als Beamten wäre das doppelt teuer, weil die Öffnungsaktion Menschen ausschließt, die wegen einer Anzeigepflichtverletzung per Rücktritt oder Anfechtung aus einer PKV ausgeschieden sind.
Gib deshalb alles an, auch Kleinigkeiten wie einen einmaligen Physiotherapie-Termin. Ein Risikozuschlag lässt sich später senken, ein Rücktritt des Versicherers nicht rückgängig machen. Eine Checkliste für die PKV als Beamter hilft Dir, im Antrag keine Diagnose und keinen Arzttermin zu übersehen.
Können Beamte den Risikozuschlag in der PKV von der Steuer absetzen?
Ja, der Risikozuschlag gehört zum Beitrag des Tarifs, auf den er erhoben wird, und ist im gleichen Umfang absetzbar wie dieser. Für die Basisabsicherung nach § 10 Abs. 1 Nr. 3 EStG bedeutet das, dass Du den Zuschlag zusammen mit dem Basisbeitrag als Sonderausgabe ansetzt.
Den absetzbaren Anteil weist Dein Versicherer in der jährlichen Beitragsbescheinigung aus. Eine ausdrückliche Aussage der Finanzverwaltung speziell zum Risikozuschlag gibt es nicht, die Zuordnung folgt aus der Krankenversicherungsbeitragsanteil-Ermittlungsverordnung. Wie viel Du als Beamter insgesamt von der Steuer absetzen kannst, richtet sich nach diesem Anteil der Basisabsicherung.
Wann ist die GKV für Beamte mit hohem Risikozuschlag die bessere Wahl?
Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) kann für Dich besser sein, wenn Du schwer vorerkrankt bist, die Öffnungsfrist verpasst hast und in einem Bundesland mit pauschaler Beihilfe arbeitest. In der GKV gibt es keine Gesundheitsprüfung und keinen Risikozuschlag, und Dein Dienstherr zahlt dann die Hälfte des Beitrags.
Der Weg in die GKV steht Dir aber nur offen, wenn Du dort schon versichert bist oder die Voraussetzungen für die freiwillige Versicherung nach § 9 SGB V erfüllst, also genug Vorversicherungszeit hast und den Beitritt innerhalb von drei Monaten erklärst. Bist Du bereits privat versichert, ist der Rückweg meist versperrt.
Pauschale Beihilfe gibt es laut PKV-Verband in Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen. Der Bund, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland zahlen sie nicht.
Die Entscheidung für die pauschale Beihilfe ist in den meisten Ländern unwiderruflich. Rechne deshalb beide Wege mit Deinem tatsächlichen Zuschlag durch, bevor Du Dich zwischen PKV und GKV als Beamter entscheidest.
Wie hilft Dir unsere Beamtenberatung beim Risikozuschlag in der PKV?
In unserer PKV-Beratung für Beamte klären wir mit Dir, ob ein Risikozuschlag nötig ist und bei welchem Versicherer er am niedrigsten ausfällt, bevor Du einen verbindlichen Antrag stellst. Dein Ansprechpartner ist Lutz Gottschlich, der bei uns die Beamtenberatung betreut.
Wir holen Deine Unterlagen ein, stellen die anonyme Risikovoranfrage, prüfen, ob die Öffnungsaktion für Dich die beste Lösung ist, und behalten Deinen Zuschlag auch nach dem Abschluss im Blick. Die Beratung kostet Dich nichts, wir werden vom Versicherer vergütet. Einen Termin mit Lutz buchst Du direkt online.
Häufige Fragen
Gilt die Öffnungsaktion auch für Anwärter und Referendare?
Ja, die Öffnungsaktion gilt für Beamte auf Widerruf, also Anwärter und Referendare, ebenso wie für Beamte auf Probe und Richter. Entscheidend ist, dass Dein Antrag innerhalb von sechs Monaten nach Beginn Deines Beamtenverhältnisses beim Versicherer eingeht. Beachte, dass die Hallesche Beamte auf Widerruf nicht über die Öffnungsaktion aufnimmt.
Wie viele Jahre fragt der Gesundheitsfragebogen zurück?
Je nach Versicherer fragt der Gesundheitsfragebogen meist nach den letzten drei bis zehn Jahren. Für ambulante Behandlungen gilt oft ein kürzerer Zeitraum, für stationäre Aufenthalte und Psychotherapie ein längerer. Gib alles an, wonach gefragt wird, auch einen einmaligen Physiotherapie-Termin.
Gibt es in der Pflegepflichtversicherung einen Risikozuschlag?
In der Öffnungsaktion zahlst Du in der Pflegepflichtversicherung keinen gesundheitsabhängigen Zuschlag. Der Deckel von 30 % betrifft Deinen Krankenversicherungstarif. Im Rechenbeispiel einer 27-jährigen Bundesbeamtin bleibt der Pflegebeitrag von 38,40 € deshalb ohne Aufschlag.
Muss ich eine frühere PKV-Ablehnung im neuen Antrag angeben?
Viele Anträge fragen nach früheren Ablehnungen, und die musst Du wahrheitsgemäß beantworten. Deshalb solltest Du einen Probeantrag mit Deinem Namen vermeiden und stattdessen eine anonyme Risikovoranfrage stellen. In der Hinweisdatei der Versicherer (HIS) landet eine PKV-Ablehnung laut GDV allerdings nicht.
Kann ich mit Vorerkrankung bei jedem Versicherer die Öffnungsaktion nutzen?
Nein, an der Öffnungsaktion nehmen laut PKV-Verband mit Stand Januar 2026 nur 16 Unternehmen teil. BarmeniaGothaer, ARAG, Concordia, HanseMerkur und LKH sind nicht dabei. Bei diesen Anbietern gilt für Dich die normale Gesundheitsprüfung ohne Obergrenze für den Zuschlag.

