Eine PKV-Beratung für Beamte bei COVAGO kostet Dich kein Honorar und führt Dich in sechs Schritten vom Erstgespräch bis zur laufenden Betreuung. Wir klären Deine Beihilfe, bereiten Deine Gesundheitshistorie auf, fragen anonym bei mehreren Versicherern an und planen Deinen Beitrag bis in den Ruhestand.
Brauchen musst Du dafür niemanden, Du kannst Deinen Antrag auch direkt beim Versicherer stellen. Warum sich die Beratung für Beamte trotzdem besonders lohnt, wer uns bezahlt und wie unabhängig wir dabei sind, sagen wir Dir hier offen.
- Die PKV-Beratung für Beamte kostet kein Honorar, wir erhalten eine Courtage vom Versicherer.
- In sechs Schritten vom Erstgespräch über die anonyme Risikovoranfrage bis zur laufenden Betreuung.
- Als Makler sind wir ungebunden und nach §§ 60, 61 VVG verpflichtet, in Deinem Interesse zu beraten.
- Dein Beitrag ist bei uns derselbe wie beim Direktabschluss, Rabatte auf die Provision sind verboten (§ 48b VAG).
Wie läuft die PKV-Beratung für Beamte bei COVAGO ab?
Die PKV-Beratung für Beamte läuft bei uns in sechs Schritten ab, vom ersten Gespräch über die anonyme Risikovoranfrage bis zur Betreuung nach dem Abschluss. Jeder Schritt baut auf dem vorherigen auf, und Du entscheidest an jedem Punkt selbst, ob und wie es weitergeht.
Der Ablauf ist für Beamte bewusst anders aufgebaut als für Angestellte oder Selbstständige. Deine private Krankenversicherung (PKV) muss lückenlos zu Deiner Beihilfe passen, und die Regeln dafür unterscheiden sich zwischen Bund und Ländern deutlich.
Erstgespräch zu Dienstherr, Beihilfe und Deinen Zielen
Im Erstgespräch klären wir, wer Dein Dienstherr ist und welches Beihilferecht für Dich gilt. Ein Bundesbeamter in Berlin bekommt Chefarzt und Zweibettzimmer über die Beihilfe mit erstattet, ein Berliner Landesbeamter nicht. In Baden-Württemberg zieht das Land jedes Jahr eine Kostendämpfungspauschale ab, in Hessen hängt Dein Beihilfesatz von der Größe Deiner Familie ab.
Außerdem sprechen wir über Deinen Status als Anwärter oder Beamter auf Probe, über Deine Familienplanung und darüber, welche Leistungen Dir wichtig sind. Wir prüfen auch, ob Deine Frist für die Öffnungsaktion der PKV noch läuft und ob Dein Land eine pauschale Beihilfe anbietet, für die ebenfalls eine Frist gilt.
Aufarbeitung Deiner Gesundheitshistorie aus Akten und Abrechnungen
Bevor wir einen Versicherer ansprechen, bereiten wir mit Dir Deine Gesundheitshistorie auf. Die Gesundheitsfragen im Antrag reichen je nach Versicherer meist drei bis zehn Jahre zurück, und kaum jemand hat jeden Arztbesuch und jede Diagnose aus dieser Zeit im Kopf.
Dafür nutzen wir zwei Quellen. Deine Ärzte müssen Dir nach § 630g BGB auf Verlangen Einsicht in Deine Patientenakte geben, die erste Kopie ist kostenlos. Deine Krankenkasse muss Dich nach § 305 Abs. 1 SGB V auf Antrag über die Leistungen und deren Kosten informieren, die sie für Dich bezahlt hat. Die dort gespeicherten Diagnosen bekommst Du zusätzlich über Dein Auskunftsrecht nach Art. 15 DSGVO. In den Abrechnungen tauchen oft Diagnosen auf, an die Du Dich selbst gar nicht erinnerst, die der Versicherer im Antrag aber abfragt. Gerade bei einer Psychotherapie fragt die PKV viele Jahre zurück.
Anonyme Risikovoranfrage bei mehreren Versicherern
Mit Deiner aufbereiteten Gesundheitshistorie stellen wir eine anonyme Risikovoranfrage, und zwar bei mehreren Versicherern gleichzeitig und ohne Deinen Namen. Die Versicherer prüfen Deine Angaben und sagen uns, ob und zu welchen Bedingungen sie Dich aufnehmen würden.
Möglich sind vier Antworten. Der Versicherer nimmt Dich normal an, er verlangt einen Risikozuschlag, er schließt einzelne Leistungen aus, oder er lehnt ab. Zuschläge und Ausschlüsse erlaubt ihm § 203 Abs. 1 VVG ausdrücklich, außer im Basistarif. Wie hoch ein Risikozuschlag in der PKV ausfällt, hängt vor allem von Deiner Diagnose ab.
Anonym fragen wir an, weil ein echter Antrag Spuren hinterlässt. In vielen Anträgen fragen Versicherer, ob ein anderer Versicherer Dich schon einmal abgelehnt oder nur zu erschwerten Bedingungen angenommen hat, und diese Frage musst Du wahrheitsgemäß beantworten. Bei der Öffnungsaktion kommt hinzu, dass nur der Versicherer an ihre Bedingungen gebunden ist, bei dem Dein erster Antrag eingeht.
Besprechung der Ergebnisse mit Zuschlägen und Ausschlüssen
Sobald die Antworten da sind, gehen wir sie mit Dir gemeinsam durch. Ein Zuschlag bei einem Versicherer mit starkem Tarif kann besser sein als eine zuschlagsfreie Annahme in einem schwachen Tarif, und ein Leistungsausschluss kann Dich später teurer kommen als jeder Zuschlag.
Bist Du neu verbeamtet, vergleichen wir die Ergebnisse mit der Öffnungsaktion. Über sie nimmt Dich ein teilnehmender Versicherer innerhalb von sechs Monaten nach der Verbeamtung ohne Ablehnung und ohne Leistungsausschluss auf, der Risikozuschlag liegt bei höchstens 30 %. Für Beihilfeergänzungstarife gilt sie nicht, die laufen mit normaler Gesundheitsprüfung. Welche Nachteile die Öffnungsaktion für Beamte mit sich bringt, solltest Du vorher kennen.
Tarifauswahl und Beitragsplanung bis in den Ruhestand
Erst danach wählen wir den Tarif aus. Er muss Deinen Restkostenanteil vollständig abdecken, die Lücken der Beihilfe in Deinem Bundesland schließen und zu Deinen Plänen passen. Dazu gehört auch die Frage, ob Du Beihilfeergänzungstarife jetzt abschließt, solange Du gesund bist, oder später mit neuer Gesundheitsprüfung.
Bei der Beitragsplanung schauen wir weit nach vorn. Im Ruhestand steigt Deine Beihilfe beim Bund und in den meisten Ländern auf 70 %, Dein Tarif sinkt dann auf 30 % Restkosten. Den gesetzlichen Zuschlag von 10 % zahlst Du nach § 149 VAG bis zum Jahr Deines 60. Geburtstags, ab 65 nutzt der Versicherer diese Mittel, um Beitragserhöhungen abzufedern, ab 80 senkt er damit Deinen Beitrag. Ob für Dich zusätzlich ein Beitragsentlastungstarif sinnvoll ist, besprechen wir ebenfalls, als Beamter brauchst Du ihn wegen der höheren Beihilfe im Alter seltener als ein Angestellter.
Laufende Betreuung bei Erstattungen und Tarifwechsel
Nach dem Abschluss bleiben wir Dein Ansprechpartner. Wir helfen Dir bei Fragen zu Erstattungen, bei abgelehnten Rechnungen und beim Zusammenspiel von Beihilfe und PKV.
Wichtig wird die Betreuung, wenn sich etwas ändert. Steigt Dein Beihilfesatz, etwa durch das zweite Kind oder die Pensionierung, kannst Du Deinen Tarif ohne Prüfung herabsetzen. Sinkt er wieder, etwa wenn die Kinder aus dem Familienzuschlag fallen, muss Dein Versicherer den Schutz nach § 199 Abs. 2 VVG ohne Risikoprüfung aufstocken, wenn Du den Antrag innerhalb von sechs Monaten stellst. Bei Beitragserhöhungen prüfen wir mit Dir einen Tarifwechsel nach § 204 VVG, bei dem Du Deine Alterungsrückstellung mitnimmst. Zum 1. Januar 2027 erhöhen sich laut PKV-Verband die Beiträge für rund 53 % der Privatversicherten, Beihilfeberechtigte trifft es im Schnitt mit 11,4 %. Ist Dir Dein Beitrag als Beamter zu teuer geworden, zeigen wir Dir, was Du dagegen tun kannst. Bei einer PKV-Beitragsanpassung planen wir Deine Reaktion rechtzeitig mit Dir.
Was kostet die PKV-Beratung für Beamte?
Die PKV-Beratung bei uns kostet Dich kein Honorar. Als Versicherungsmakler erhalten wir eine Vergütung, die sogenannte Courtage, vom Versicherer, bei dem Du Deinen Vertrag abschließt.
Diese Vergütung steckt im Beitrag, den Du auch ohne Makler zahlen würdest. Der Versicherer kalkuliert einen Tarif für alle Kunden gleich, Du zahlst also denselben Beitrag, egal ob Du ihn über uns oder direkt beim Versicherer abschließt. Nach § 48b des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG) dürfen weder Versicherer noch Vermittler Dir einen Teil der Provision als Rabatt auszahlen.
Wie hoch die Vergütung in der PKV sein darf, begrenzt § 50 VAG. Für einen einzelnen Vertrag darf der Versicherer höchstens 3,3 % der Beitragssumme zahlen, die sich aus Deinem Monatsbeitrag ohne gesetzlichen Zuschlag über 25 Jahre ergibt. Das entspricht rund 9,9 Monatsbeiträgen. Bei einem Beamten mit 293,57 € Monatsbeitrag ohne Zuschlag und Pflege liegt die Obergrenze damit bei rund 2.906 €.
Kündigst Du den Vertrag in den ersten fünf Jahren, müssen wir einen Teil der Vergütung zurückzahlen. Das regelt die Stornohaftung in § 49 VAG. Für uns lohnt sich ein Vertrag also nur, wenn er auch nach Jahren noch zu Dir passt.
Die Alternative ist ein Versicherungsberater gegen Honorar. Er darf nach § 34d Abs. 2 GewO keine Provision von Versicherern annehmen, Du zahlst ihn direkt. Üblich sind Stundensätze zwischen rund 100 € und 250 €. Was eine PKV-Beratung kostet und was ein Versicherungsmakler kostet, rechnen wir Dir vorher offen vor.
Völlig unabhängig ist keine Beratung, die ein Versicherer bezahlt. Ungebunden sind wir aber, und per Gesetz verpflichtet, in Deinem Interesse zu beraten.
Ist die PKV-Beratung für Beamte bei COVAGO unabhängig?
Nein, völlig unabhängig ist keine Beratung, die ein Versicherer bezahlt, auch unsere nicht. Wir sind aber ungebunden, also an keinen Versicherer vertraglich gebunden, und rechtlich verpflichtet, in Deinem Interesse zu beraten.
Das unterscheidet uns vom Versicherungsvertreter. Ein Vertreter ist nach § 59 Abs. 2 VVG von einem Versicherer mit der Vermittlung betraut, nach § 34d Abs. 1 GewO kann er auch für mehrere Versicherer arbeiten, und er steht in deren Lager. Ein Makler arbeitet nach § 59 Abs. 3 VVG für Dich, ohne von einem Versicherer betraut zu sein. Der Bundesgerichtshof hat den Makler deshalb schon 1985 als treuhänderähnlichen Sachwalter des Kunden bezeichnet, auch wenn er seine Courtage vom Versicherer erhält (Urteil vom 22. Mai 1985, Az. IVa ZR 190/83).
Aus dieser Rolle folgen klare Pflichten:
- Nach § 60 VVG müssen wir unseren Rat auf eine hinreichende Zahl von Tarifen und Versicherern am Markt stützen.
- Nach § 61 VVG müssen wir Deine Wünsche erfragen, Dich beraten, jeden Rat begründen und das Gespräch dokumentieren.
- Nach § 63 VVG haften wir Dir für Schäden aus einer fehlerhaften Beratung.
- Nach § 34d Abs. 5 GewO brauchen wir dafür eine Berufshaftpflichtversicherung.
Einen Interessenkonflikt gibt es trotzdem, und den wollen wir nicht kleinreden. Wir verdienen nur, wenn Du abschließt, und die Vergütung kann sich zwischen den Versicherern unterscheiden. Der gesetzliche Deckel in § 50 VAG und die Stornohaftung begrenzen diesen Konflikt, ganz aus der Welt schaffen sie ihn nicht. Wie wir unser Geld verdienen, gehört deshalb für uns offen auf den Tisch.
Provisionsfrei berät Dich nur ein Versicherungsberater. Dafür zahlst Du sein Honorar selbst, und er schließt in der Regel keinen Vertrag für Dich ab. Welcher Weg zu Dir passt, hängt davon ab, wie viel Betreuung Du nach dem Abschluss erwartest.
Brauche ich als Beamter eine PKV-Beratung?
Nein, Du brauchst als Beamter keine PKV-Beratung, kein Gesetz schreibt sie Dir vor. Du kannst Deinen Antrag direkt beim Versicherer stellen, und auch der muss Dich nach § 6 VVG beraten.
Trotzdem ist die PKV für Beamte eines der Themen, bei denen ein Fehler am Anfang besonders lange nachwirkt. Viele Beamte wählen ihren Tarif deshalb nach dem einfachsten Filter, dem Preis, und merken erst Jahre später, was ihnen fehlt.
Diese Fehler sehen wir bei Beamten am häufigsten:
- Gesundheitsfragen unvollständig beantwortet, weil Diagnosen aus der Abrechnung der Krankenkasse fehlen
- einen echten Antrag gestellt statt einer anonymen Voranfrage und damit eine Ablehnung ausgelöst
- die Sechs-Monats-Frist der Öffnungsaktion verpasst oder sie beim falschen Versicherer verbraucht
- einen Tarif gewählt, der die Lücken der Beihilfe im eigenen Bundesland nicht schließt
- unwiderruflich die pauschale Beihilfe gewählt, ohne die Kosten im Ruhestand durchzurechnen
Die Folgen können erheblich sein. Verletzt Du die Anzeigepflicht, darf der Versicherer nach § 19 VVG vom Vertrag zurücktreten, in der Krankenversicherung innerhalb von drei Jahren nach Vertragsschluss, bei Vorsatz oder Arglist innerhalb von zehn Jahren (§ 194 Abs. 1 und § 21 Abs. 3 VVG). Als Beamter kommst Du dann meist nicht einfach in die gesetzliche Krankenversicherung zurück, weil Dir die nötige Vorversicherungszeit nach § 9 SGB V fehlt.
Eine Ablehnung wirkt ebenfalls nach. Fragt der nächste Versicherer nach früheren Ablehnungen, musst Du sie angeben, und Dein Weg in einen guten Tarif kann sich dadurch um Jahre verzögern, bis die Versicherer die Gründe nicht mehr abfragen. Welche Gesundheitsfragen die PKV im Antrag stellt, bereiten wir vorher gemeinsam auf.
Besonders oft sehen wir das bei einer abgeschlossenen Psychotherapie. Viele Versicherer fragen sie noch Jahre später ab, und lehnt einer Deinen direkten Antrag ab, musst Du diese Ablehnung in vielen weiteren Anträgen angeben. Mit einer anonymen Voranfrage weißt Du vorher, welcher Versicherer Dich zu welchen Bedingungen nimmt.
Eine Beratung brauchst Du also nicht, aber sie lohnt sich für Beamte mehr als für fast jede andere Berufsgruppe. Wenn Du mit uns sprechen willst, geht es bei der privaten Krankenversicherung weiter, als Anwärter speziell bei der PKV für Beamtenanwärter.
Ob Du allein oder mit Begleitung in die PKV gehst, entscheidest Du. Wie sicher bist Du Dir, dass Du jede Diagnose der letzten zehn Jahre kennst und weißt, welcher Versicherer Dich damit nimmt?
Häufige Fragen
Was kostet die PKV-Beratung für Beamte?
Die Beratung kostet Dich kein Honorar. Als Versicherungsmakler erhalten wir eine Courtage vom Versicherer, bei dem Du abschließt, und die steckt im Beitrag, den Du auch ohne Makler zahlen würdest. Einen Rabatt auf die Provision darf Dir niemand auszahlen (§ 48b VAG).
Ist die PKV-Beratung für Beamte unabhängig?
Völlig unabhängig ist keine Beratung, die ein Versicherer bezahlt. Als Makler sind wir aber ungebunden und nach §§ 60, 61 VVG verpflichtet, in Deinem Interesse zu beraten. Provisionsfrei berät nur ein Versicherungsberater gegen Honorar.
Brauche ich als Beamter überhaupt eine PKV-Beratung?
Nein, vorgeschrieben ist sie nicht. Weil ein Fehler bei Gesundheitsfragen, Öffnungsaktion oder Tarifwahl aber jahrzehntelang nachwirkt, lohnt sie sich für Beamte mehr als für fast jede andere Berufsgruppe.
Wer zahlt die PKV-Beratung bei COVAGO?
Der Versicherer, bei dem Du Deinen Vertrag abschließt, über die Courtage. Kündigst Du in den ersten fünf Jahren, müssen wir einen Teil zurückzahlen (§ 49 VAG), ein Vertrag lohnt sich für uns also nur, wenn er dauerhaft zu Dir passt.
Was bringt die anonyme Risikovoranfrage?
Wir fragen ohne Deinen Namen bei mehreren Versicherern an und erfahren vorab, wer Dich zu welchen Bedingungen nimmt. So löst Du keine Ablehnung aus, die Du in späteren Anträgen angeben müsstest.

