Auf Deine Checkliste für die private Krankenversicherung (PKV) als Beamter gehören vor allem drei Dinge, nämlich die Sechsmonatsfrist der Öffnungsaktion, vollständige Gesundheitsangaben und ein Tarif, der zu Deinem Beihilfesatz und Deinem Bundesland passt. Wer einen dieser Punkte übersieht, zahlt oft über Jahrzehnte mehr oder steht im Ernstfall mit einer Lücke da.
Wir haben die Punkte so sortiert, wie Du sie vor und nach dem Abschluss abarbeitest. Am Ende findest Du alles noch einmal als kurze Liste zum Abhaken.
- Deinen Antrag in der Öffnungsaktion stellst Du innerhalb von sechs Monaten nach Beginn Deines Beamtenverhältnisses, dann gilt ein Risikozuschlag von höchstens 30 %.
- Vor dem Antrag forderst Du Patientenakte, Leistungsauszug und Zahnstatus an, damit Du die Gesundheitsfragen vollständig beantwortest.
- Verschweigst Du eine Behandlung, darf der Versicherer drei Jahre lang zurücktreten, bei Vorsatz oder Arglist zehn Jahre.
- Dein Neugeborenes meldest Du spätestens zwei Monate nach der Geburt an, dann ohne Risikozuschlag und Wartezeit.
Welche Fristen müssen Beamte beim Abschluss der PKV einhalten?
Die wichtigste Frist für Beamte ist die der Öffnungsaktion, Dein Antrag muss innerhalb von sechs Monaten nach Beginn Deines Beamtenverhältnisses beim Versicherer eingehen. Dann nimmt Dich ein teilnehmender Versicherer trotz Vorerkrankung auf, ohne Leistungsausschluss und mit höchstens 30 % Risikozuschlag.
Die Frist gilt für Anwärter und Referendare ebenso wie für Beamte auf Probe. Für Deinen Ehepartner und Deine Kinder läuft eine eigene Sechsmonatsfrist ab dem Tag, an dem sie erstmals in Deiner Beihilfe berücksichtigt werden, für Neugeborene ab der Geburt.
Neben der Öffnungsaktion gibt es weitere Fristen, die Du kennen solltest. Diese hier verpassen Beamte am häufigsten:
- Versicherungsbeginn am Tag Deiner Ernennung, damit Du keinen Tag ohne Schutz bist
- Austritt aus der gesetzlichen Krankenversicherung innerhalb von zwei Wochen nach dem Hinweis Deiner Kasse (§ 188 Abs. 4 SGB V)
- Anmeldung Deines Neugeborenen spätestens zwei Monate nach der Geburt, dann ohne Risikozuschlag und Wartezeit (§ 198 VVG)
- Anpassung Deines Tarifs innerhalb von sechs Monaten, wenn sich Dein Beihilfesatz ändert (§ 199 Abs. 2 VVG)
- Wahl einer Pflegepflichtversicherung bei einem anderen Versicherer innerhalb von sechs Monaten (§ 23 Abs. 2 SGB XI)
Auch Deine Beihilfe hat eine Antragsfrist. Beim Bund sind es seit April 2024 drei Jahre nach dem Rechnungsdatum (§ 54 BBhV), in Bayern und Berlin ebenfalls drei Jahre, in Nordrhein-Westfalen 24 Monate, in Baden-Württemberg zwei Kalenderjahre, in Hessen und Niedersachsen nur ein Jahr.
Welche Unterlagen brauchen Beamte für den PKV-Antrag?
Für den PKV-Antrag brauchst Du vor allem einen Nachweis Deines Beamtenstatus und Deines Beihilfesatzes sowie Deine Gesundheitsunterlagen der letzten Jahre. Ohne vollständige Unterlagen beantwortest Du die Gesundheitsfragen aus dem Gedächtnis, und das führt später zu Streit mit dem Versicherer.
Deine Patientenakte bekommst Du nach § 630g BGB bei jedem Arzt, die erste Kopie ist kostenlos. Deine gesetzliche Krankenkasse muss Dir nach § 305 Abs. 1 SGB V auf Antrag mitteilen, welche Leistungen Du in Anspruch genommen hast, dazu kommt Dein Auskunftsrecht nach Art. 15 der Datenschutz-Grundverordnung.
Diese Unterlagen solltest Du vor dem Gespräch mit uns zusammenhaben:
- Ernennungsurkunde oder Einstellungszusage mit Datum der Verbeamtung
- Angabe Deines Dienstherrn, also Bund oder Bundesland, wegen der unterschiedlichen Beihilfeverordnungen
- Leistungsauszug Deiner Krankenkasse
- Arztbriefe, Befunde und Medikamentenpläne zu jeder Behandlung im abgefragten Zeitraum
- Zahnstatus von Deinem Zahnarzt, weil viele Anträge nach fehlenden und ersetzten Zähnen fragen
- Daten Deines Ehepartners und Deiner Kinder, falls Du sie mitversichern willst
Mit diesen Unterlagen stellen wir eine anonyme Risikovoranfrage bei mehreren Versicherern, bevor Du Dich festlegst. Das ist wichtig, weil bei der Öffnungsaktion nur der Versicherer gebunden ist, bei dem Dein erster verbindlicher Antrag eingeht.
Wie beantworten Beamte die Gesundheitsfragen im PKV-Antrag richtig?
Du beantwortest jede Gesundheitsfrage vollständig und wahrheitsgemäß, auch wenn Dir eine Behandlung unwichtig vorkommt. Nach § 19 VVG musst Du alles angeben, wonach der Versicherer in Textform fragt.
Die Zeiträume legt jeder Versicherer selbst fest. Je nach Anbieter fragen die Anträge meist nach den letzten drei bis fünf Jahren für ambulante Behandlungen und nach fünf bis zehn Jahren für Krankenhausaufenthalte und Psychotherapie.
Verschweigst Du etwas, darf der Versicherer in der Krankenversicherung drei Jahre lang zurücktreten oder den Vertrag rückwirkend anpassen (§ 194 Abs. 1 Satz 4 VVG), bei Vorsatz oder Arglist zehn Jahre. Hast Du eine Vorerkrankung, klären wir vorab mit einer anonymen Risikovoranfrage, welchen Zuschlag die Versicherer verlangen würden.
Welche Leistungen muss ein guter PKV-Tarif für Beamte abdecken?
Ein guter Tarif für Beamte deckt den Prozentsatz ab, den die Beihilfe offenlässt, und schließt die Lücken, die Deine Beihilfeverordnung trotzdem lässt. Beim Bund sind das 50 % für Dich als aktiven Beamten, 70 % mit zwei oder mehr Kindern, 70 % für Ehepartner und Pensionäre und 80 % für Kinder (§ 46 BBhV).
Beihilfe und PKV dürfen zusammen höchstens 100 % erstatten. Einige Länder rechnen anders, Bremen und Hessen etwa mit Zuschlägen je Angehörigem.
Diese Leistungen prüfen wir in jedem Beihilfetarif:
- Erstattung bis zu den Höchstsätzen der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) und Zahnärzte (GOZ) und darüber, weil die Beihilfe Honorarvereinbarungen über dem 3,5-fachen Satz nicht zahlt (§ 6 Abs. 5 BBhV)
- ein offener Hilfsmittelkatalog, weil die Beihilfe des Bundes nur Hilfsmittel aus ihrer Liste in Anlage 11 erstattet (§ 25 BBhV)
- Psychotherapie ohne enge Sitzungsgrenzen, die Beihilfe des Bundes zahlt eine Kurzzeittherapie mit bis zu 24 Sitzungen ohne Genehmigung (§ 18a BBhV)
- hohe Erstattung bei Zahnersatz und Implantaten ohne lange Zahnstaffel
- Heilpraktiker, Sehhilfen und Auslandsschutz
- eine Umstellung ohne Gesundheitsprüfung, wenn Dein Beihilfesatz sich ändert
Nicht jeder Punkt ist für jeden gleich wichtig. Wer Kinder plant, achtet stärker auf Familienleistungen, wer Brillenträger ist, auf Sehhilfen. Genau in diesen Punkten unterscheiden sich die Anbieter stark, und daran entscheidet sich, welche PKV für Beamte am besten zu Dir passt.
Wahlleistungen im Krankenhaus je Bundesland für Beamte
Ob die Beihilfe Chefarzt und Zweibettzimmer zahlt, hängt von Deinem Dienstherrn ab. In Ländern ohne Wahlleistungsbeihilfe brauchst Du dafür einen eigenen Wahlleistungstarif, und den deckt die Öffnungsaktion nicht ab.
Die Hallesche hat die Regeln aller Dienstherren in einer Übersicht mit Stand Juni 2026 zusammengestellt. Für einige Länder haben wir die Angaben mit den Landesvorschriften abgeglichen:
| Dienstherr | Wahlleistungen in der Beihilfe | Eigenanteil oder Beitrag laut Übersicht |
|---|---|---|
| Bund | ja | Zweibettzimmer bis zu einem gesetzlichen Tageshöchstbetrag statt Abzug |
| Baden-Württemberg | nur gegen Beitrag | 22 € im Monat |
| Bayern | ja | 25 € pro Tag Chefarzt plus 7,50 € Zweibettzimmer |
| Berlin | nein | keine Wahlleistungsbeihilfe |
| Hessen | nur gegen Beitrag | 18,90 € im Monat |
| Niedersachsen | nein | keine Wahlleistungsbeihilfe |
| Nordrhein-Westfalen | ja | 25 € pro Tag, höchstens 20 Tage im Jahr |
| Rheinland-Pfalz | nur gegen Beitrag | 26 € im Monat |
| Sachsen | ja | 14,50 € pro Tag |
| Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern | nein | keine Wahlleistungsbeihilfe |
Wenn Dein Land Wahlleistungen nur gegen einen Monatsbeitrag zahlt, gilt eine Ausschlussfrist, in Baden-Württemberg fünf Monate, in Hessen drei Monate. Verpasst Du sie, bleibt Dir nur der Wahlleistungstarif Deiner PKV.
Wer die Sechsmonatsfrist kennt und seine Gesundheitsunterlagen vor dem Antrag vollständig zusammenhat, erspart sich später den Streit mit dem Versicherer.
Brauchen Beamte einen Beihilfeergänzungstarif in der PKV?
Ein Beihilfeergänzungstarif lohnt sich für fast alle Beamten, weil er die Lücken schließt, die Beihilfe und Restkostentarif zusammen lassen. Für einen 32-jährigen Beamten in Baden-Württemberg lagen die Beiträge in unseren Vergleichen mit Stand 2025 zwischen 7,76 € und 37,78 € im Monat.
Ein guter Ergänzungstarif erstattet etwa Rechnungen über den GOÄ-Höchstsätzen, Hilfsmittel und Brillen, die die Beihilfe nicht anerkennt, und Eigenbehalte beim Zahnersatz. Was drin ist, unterscheidet sich stark von Versicherer zu Versicherer.
Den Ergänzungstarif schließt Du immer mit Gesundheitsprüfung ab, er ist nicht Teil der Öffnungsaktion. Mit einer Vorerkrankung solltest Du deshalb vorab klären, ob Dein Versicherer ihn ohne Zuschlag annimmt.
Was müssen Beamte bei der PKV für ihre Familie prüfen?
Für jedes Familienmitglied brauchst Du in der PKV einen eigenen Vertrag, eine beitragsfreie Familienversicherung gibt es nicht. Deine Kinder sind beim Bund mit 80 % Beihilfe aber günstig, ein Kind kostet bei einem unserer Kunden 57,77 € im Monat, die Pflegepflichtversicherung ist für Kinder beitragsfrei.
Dein Ehepartner bekommt nur Beihilfe, wenn seine Einkünfte unter einer Grenze liegen. Verdient er mehr, braucht er einen eigenen Tarif ohne Beihilfe, und die Öffnungsaktion greift für ihn nicht.
Die Einkommensgrenzen für Ehepartner unterscheiden sich je nach Dienstherr deutlich:
| Dienstherr | Einkommensgrenze für den Ehepartner |
|---|---|
| Bund | 22.648 € |
| Bayern | 22.648 € |
| Baden-Württemberg | 20.000 € |
| Berlin | 20.748 € |
| Hessen | 24.696 € |
| Nordrhein-Westfalen | 23.861 € |
| Rheinland-Pfalz | 17.000 € |
| Saarland | 16.000 € |
| Sachsen | 20.180 € |
| Bremen | 12.000 € |
Beim Bund zählen die Einkünfte im zweiten Kalenderjahr vor dem Antrag, Nordrhein-Westfalen schaut dagegen auf das Vorjahr und Sachsen auf einen Dreijahresdurchschnitt. Die Werte für Bund, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen und Bremen stammen aus der Übersicht der Hallesche mit Stand Juni 2026, für Hessen nennen Versicherer unterschiedliche Grenzen, deshalb prüfen wir dort die Einkommensgrenze Deines Ehepartners im Einzelfall.
Wie kündigen Beamte ihre gesetzliche Krankenversicherung richtig?
Als Beamter bist Du versicherungsfrei (§ 6 Abs. 1 Nr. 2 SGB V), Deine Pflichtversicherung in der Krankenkasse endet mit der Verbeamtung. Die Kasse führt Dich danach automatisch als freiwilliges Mitglied weiter, wenn Du nicht innerhalb von zwei Wochen nach ihrem Hinweis Deinen Austritt erklärst.
Der Austritt wird nach § 188 Abs. 4 SGB V nur wirksam, wenn Du nachweist, dass Du anderweitig versichert bist. Schick der Kasse deshalb die Versicherungsbestätigung Deiner PKV, sobald Du sie hast.
Warst Du schon freiwillig versichert, gilt eine Kündigungsfrist bis zum Ablauf des übernächsten Monats (§ 175 Abs. 4 SGB V). In die Familienversicherung Deines Ehepartners kommst Du als versicherungsfreier Beamter nicht (§ 10 Abs. 1 SGB V). Ob PKV oder GKV als Beamter besser zu Dir passt, klärst Du am besten vor dem Austritt aus der Kasse.
Was müssen Beamte bei der Pflegepflichtversicherung beachten?
Mit Deiner PKV musst Du eine private Pflegepflichtversicherung abschließen, als Beamter in einer anteiligen, beihilfekonformen Form (§ 23 Abs. 3 SGB XI). Meist schließt Du sie beim selben Versicherer ab, ein anderer Anbieter ist innerhalb von sechs Monaten möglich.
Die Beiträge hängen vom Eintrittsalter ab, die SDK etwa verlangt mit Stand Januar 2026 für einen 30-Jährigen 36,49 € im Monat. Der Höchstbeitrag für Beihilfeberechtigte liegt im Jahr 2026 bei 83,70 € nach fünf Versicherungsjahren, Kinder sind beitragsfrei mitversichert.
In der Öffnungsaktion verlangt kein Versicherer einen gesundheitsabhängigen Zuschlag in der Pflegepflichtversicherung. Das gilt auch, wenn Du in der Krankenversicherung einen Zuschlag zahlst.
Welche PKV-Beiträge können Beamte von der Steuer absetzen?
Den Beitrag für Deine Basisabsicherung und Deine Pflegepflichtversicherung setzt Du als Beamter in voller Höhe als Sonderausgaben ab (§ 10 Abs. 1 Nr. 3 EStG). Nicht absetzbar sind Anteile für Leistungen über dem gesetzlichen Niveau, etwa Einbettzimmer, Chefarzt oder Heilpraktiker.
Deine Selbstbeteiligung ist keine Sonderausgabe, das hat der Bundesfinanzhof entschieden (X R 43/14). Eine Beitragsrückerstattung mindert Deine Sonderausgaben im Jahr der Auszahlung (§ 10 Abs. 4b EStG).
Den absetzbaren Anteil nennt Dir Dein Versicherer jedes Jahr in der Beitragsbescheinigung, und diesen Betrag übernimmst Du für den Steuerabzug Deiner PKV-Beiträge in Deine Steuererklärung.
Wie verändert sich die PKV für Beamte in späteren Lebensphasen?
Während der Elternzeit als Beamter bleibst Du beihilfeberechtigt, auch wenn Dein Dienstherr keine Bezüge zahlt (§ 2 BBhV). Als Bundesbeamter erstattet Dir der Bund bis zu 31 € Kranken- und Pflegebeitrag im Monat, wenn Deine Bezüge vor der Elternzeit die Versicherungspflichtgrenze nicht überschritten haben, bei Besoldung bis A 8 und als Anwärter in den Elterngeldmonaten auf Antrag den vollen Beitrag Deines Beihilfetarifs (§ 9 MuSchEltZV).
In der Pension steigt Deine Beihilfe beim Bund auf 70 %. Dann setzt Du Deinen Tarif auf 30 % herab, und Dein Beitrag sinkt deutlich, weil Du nur noch einen kleineren Teil versicherst.
Zusätzlich fällt der gesetzliche Zuschlag von 10 % ab dem 1. Januar des Jahres weg, das auf Deinen 60. Geburtstag folgt (§ 149 VAG). Zusammen mit dem höheren Beihilfesatz senkt das Deine PKV-Beiträge im Ruhestand noch einmal.
Welche Punkte gehören auf die Kurzcheckliste für die PKV als Beamter?
Auf die Kurzcheckliste gehören alle Schritte, die Du rund um Deine Verbeamtung erledigen musst, in der Reihenfolge, in der sie anfallen. Hake sie nacheinander ab, dann vergisst Du nichts.
Der Beitrag Deiner PKV hängt dabei immer von vielen Faktoren ab, vor allem von Eintrittsalter, Vorerkrankungen, Beihilfesatz und gewähltem Tarif. Deshalb steht der Vergleich mehrerer Angebote vor jedem Antrag.
Diese Schritte arbeitest Du der Reihe nach ab:
- Datum der Verbeamtung und Sechsmonatsfrist der Öffnungsaktion notieren
- Beihilfesatz und Beihilfeverordnung Deines Dienstherrn klären
- Patientenakten, Leistungsauszug der Krankenkasse und Zahnstatus anfordern
- anonyme Risikovoranfrage bei mehreren Versicherern stellen lassen
- Restkostentarif, Beihilfeergänzung und bei Bedarf Wahlleistungstarif vergleichen
- Gesundheitsfragen vollständig beantworten und Antrag mit Beginn zum Ernennungstag stellen
- Pflegepflichtversicherung abschließen
- Ehepartner und Kinder prüfen und Neugeborene binnen zwei Monaten anmelden
- Austritt aus der gesetzlichen Krankenkasse mit Versicherungsnachweis erklären
- Basisbeitrag in der Steuererklärung angeben
- Tarif bei jeder Änderung des Beihilfesatzes binnen sechs Monaten anpassen
Wie hilft Dir unsere Beamtenberatung beim Abarbeiten der PKV-Checkliste?
In unserer PKV-Beratung für Beamte gehen wir die Checkliste gemeinsam mit Dir durch, vom Fristdatum bis zum Austritt aus der gesetzlichen Kasse. Dein Ansprechpartner ist Lutz Gottschlich, der bei uns die Beamtenberatung betreut.
Wir fordern mit Dir die Unterlagen an, stellen die anonyme Risikovoranfrage und vergleichen die Beihilfetarife der Anbieter, die für Dich infrage kommen. Einen Termin mit Lutz buchst Du direkt online.
Häufige Fragen
Was passiert, wenn ich die Sechsmonatsfrist der Öffnungsaktion verpasse?
Dann gelten die Zusagen der Öffnungsaktion für Dich nicht mehr. Der Versicherer prüft Deinen Antrag wie jeden anderen und darf bei Vorerkrankungen Zuschläge über 30 % verlangen, Leistungen ausschließen oder Dich ablehnen. Notiere Dir deshalb das Datum Deiner Verbeamtung gleich als ersten Punkt.
Wie weit fragen PKV-Anträge für Beamte nach Vorerkrankungen zurück?
Den Zeitraum legt jeder Versicherer selbst fest. Meist geht es um die letzten drei bis fünf Jahre bei ambulanten Behandlungen und um fünf bis zehn Jahre bei Krankenhausaufenthalten und Psychotherapie. Du gibst alles an, wonach der Antrag in Textform fragt.
Was ist eine anonyme Risikovoranfrage?
Bei einer anonymen Risikovoranfrage legen wir Deine Gesundheitsdaten ohne Namen mehreren Versicherern vor. So erfährst Du vorab, welchen Zuschlag jeder Anbieter verlangen würde. Das ist wichtig, weil in der Öffnungsaktion nur der Versicherer gebunden ist, bei dem Dein erster verbindlicher Antrag eingeht.
Wann muss ich mein Neugeborenes in der PKV anmelden?
Du meldest Dein Kind spätestens zwei Monate nach der Geburt an, dann versichert der Versicherer es ohne Risikozuschlag und ohne Wartezeit. Für die Öffnungsaktion läuft bei Neugeborenen zusätzlich eine eigene Sechsmonatsfrist ab der Geburt.
Bekommt auch mein Ehepartner Beihilfe?
Ja, wenn seine Einkünfte unter der Grenze Deines Dienstherrn liegen, beim Bund und in Bayern sind das 22.648 €. Verdient er mehr, braucht er einen eigenen Tarif ohne Beihilfe, und die Öffnungsaktion greift für ihn nicht.

